Toshiba bringt erste sprechende Projektoren auf den Markt

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Bild: © lassedesignen - Fotolia.com
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Neuss – Bei Bedienproblemen melden sich der „x200“ und der „wx200“ selbst zu Wort und sagt, was ihm fehlt.

Bei insgesamt 27 möglichen Szenarien können der „x200“ mit XGA-Auflösung und der „wx200“ mit WXGA-Auflösung mit ihrer Voice-Guidance-Funktion den Anwender beim täglichen Einsatz unterstützen. Das berichtet Toshiba in einer Pressemitteilung. Mussten im Zweifelsfall bisher Handbuch oder Kollegen zu Rate gezogen werden, können sich nun auch weniger Technik affine Nutzer oder Gelegenheitsanwender bedenkenlos ans Werk machen, so der Hersteller.

Damit Verständnisprobleme von vornherein ausgeschlossen sind, steht die Voice Guidance in insgesamt 25 Sprachen zur Verfügung. Eingesetzt werden kann die Voice-Guidance-Funktion laut Toshiba in 27 bekannten Problemsituationen: Ist etwa der Notebook-Ausgang für die Projektorenanbindung falsch eingestellt, wird der Nutzer durch gesprochene Hinweise darauf aufmerksam gemacht.
 
Auch wenn das Gerät zu kurz nach dem Ausschalten noch in der Abkühlphase wieder gestartet werden soll, weist die Sprachinformation darauf hin, dass dies aufgrund der noch zu heißen Lampe ein wenig dauert. Weitere Vorteile: Der Projektor erinnert selbständig an eine regelmäßige Wartung, so dass Defekte durch nachlässige Pflege vermieden werden, und meldet sich, sobald ein Lampenwechsel vorgenommen werden sollte.
 
Das laut Toshiba mit 28 Dezibel im Eco Mode derzeit leiseste XGA-Modell im Segment der 3 000 ANSI-Lumen-Projektoren unter zwei Kilogramm bringt Toshiba mit dem „x200“ auf den Markt. Technisch brilliere das LCD-Modell durch seine vollautomatische Trapezentzerrung und die Instant-Shutdown-Funktion.
 
Daneben zeichne es sich durch eine gute Farbdarstellung und seine Windows Vista Network-Funktionalität aus. Diese ermöglicht eine einfache Netzwerk-Anbindung via RJ45 LAN oder auch Wireless LAN auf Knopfdruck – ohne dass eine zusätzliche Software installiert werden muss.
 
Weiteres Plus der Ausstattung: Der „x200“ verfügt laut Hersteller über eine USB-Schnittstelle, über die auch ohne Notebook Präsentationen möglich sind. Von einem Wechseldatenträger lassen sich so Dateien der Formate Jpg und Mpeg direkt wiedergeben. Eine persönliche Note auch während Vortragspausen und gleichzeitig einen Diebstahlschutz soll die User Logo-Funktion bieten, mit der sich ein individuelles Logo einrichten lässt.
 
Dieses erscheint dann sowohl beim Start als auch dann, wenn gerade kein Signal übermittelt wird. Aufgrund des geringen Gewichts eignet sich der Projektor besonders für die flexible Nutzung auf Reisen. Der „x200“ ist in Schwarz oder Weiß zu haben.
 
Vielfältiger als beim „x200“ sind laut Toshiba die Nutzungsmöglichkeiten des „wx200“, mit dem Toshiba den wachsenden Markt der WXGA-Projektoren adressiert. Der „wx200“ ist mit einer Leuchtstärke von 2.200 Lumen erhältlich. Neben allen Features des „x200“ zeichnet sich dieses Modell dem Hersteller zufolge zusätzlich durch das 16:10-Seitenverhältnis aus, wodurch es das Wide-Format nativ wiedergeben kann.
 
Nützlich ist dies besonders bei Einsatzzwecken wie Excel-Tabellen oder Grafikarbeiten, bei denen das breitere Format unter anderem 30 Prozent mehr Bildinhalt als bei XGA bietet. Gleichzeitig ist der „wx200“ durch seine Auflösung HD ready. Damit kann er gleichzeitig als Heimkinoprojektor in den eigenen vier Wänden eingesetzt werden.
 
Der „x200“ ist ab sofort zum Preis von 1 690 Euro (UVP) im Fachhandel erhältlich, der „wx200″im Dezember für 1 090 Euro (UVP). [ar]

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