Toshiba streicht 3000 Stellen in seiner TV-Sparte

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Bild: © lassedesignen - Fotolia.com
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Der japanische Hersteller Toshiba muss in seiner TV-Sparte sparen. Insgesamt sollen 3000 Stellen und zwei von drei Fabriken im Ausland wegfallen. Ein größerer Teil der Produktion soll an Auftragsfertiger ausgelagert werden.

Nicht nur deutsche Hersteller haben mit der starken Konkurrenz im TV-Geräte-Markt zu kämpfen. Nachdem bereits Panasonic, Sharp und Sony in den vergangenen Monaten harte Sparkurse fahren mussten, will jetzt auch Toshiba seine zuletzt verlustreiche TV-Sparte radikal umstrukturieren. Wie das japanische Unternehmen am Montag bekannt gab, sollen etwa die Hälfte der Stellen im TV-Bereich eingespart werden. Betroffen wären davon rund 3000 Mitarbeiter.

Von drei Fabriken, die Toshiba außerhalb Japans betreibt, sollen demnach bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres am 31. März 2014 zwei geschlossen werden. Unklar ist bislang, welche Werke betroffen wären. Die Japaner betreiben Fertigungsanlagen in China, Indonesien und Polen. Ein Großteil der in diesen Fabriken getätigten Produktion soll künftig an Auftragsfertiger ausgelagert werden. Bislang lag der Anteil der extern gefertigten Toshiba-Fernseher bei rund 40 Prozent. [ps]

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