Viiv-Technik wenig erfolgreich

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Bild: © lassedesignen - Fotolia.com
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Tokio – Intels seit einem Jahr erhältliche Lösung für das vernetzte Heim wird vom Markt zögerlicher angenommen, als der Konzern erwartet hat.

Dies bestätigte der Intel-Chef der Digital Home Group, Eric Kim, gegenüber der „Financial Times Deutschland“ im Rahmen der derzeit stattfindenden Unterhaltungselektronikmesse Ceatec. Bisher erfüllen laut Kim erst fünf Prozent aller Computer die notwendigen Spezifikationen, um als Media-Center funktionieren zu können.

Dennoch glaubt man bei Intel an den Erfolg der Viiv-Technologie, Schätzungen zufolge soll sich bis 2008 der Anteil von Media-PCs auf etwa dreißig Prozent belaufen. Das große Problem sei laut Kim, dass die Hersteller bisher einfach noch nicht genügend Produkte entwickelt haben.
 
Viiv ist Intels Marke für Multimedia-PCs. Um die Viiv-Kriterien zu erfüllen, müssen die Hersteller von kompatiblen Heimelektronikgeräten bestimmte Anforderungen hinsichtlich Hard- und Software erfüllen. So muss der Rechner über das Betriebssystem „Windows XP Media Center Edition“ laufen, eine Fernbedienung besitzen, mit einem Intel-Prozessor der Dual-Core-Familie ausgerüstet sein und über einen bestimmten Chipsatz verfügen.
 
Mit Hilfe dieser festgelegten Chips wird der Computer netzwerktauglich, besitzt eine PCI-Express-Schnittstelle für Grafikbeschleunigung, unterstützt „High-Definition 5.1 Audio System“, ist für den „Intel Quick Resume Mode“ ausgerüstet und verfügt über die „Intel Matrix Storage Technology“. [lf]

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