18-jähriger Hacker freigesprochen

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Wien – Ein 18-jähriger Neuseeländer, der mit einem Computerprogramm ein weltweites Hackernetz gegründet hatte, wurde am Dienstag vor einem Gericht freigesprochen. Nun soll er sei Können für die Polizei einsetzen.

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Wie der Standard in seiner heutigen (15. Juli) Online-Ausgabe berichtet, hatte sich Owen Thor W. in sechs Fällen der Internetkriminalität schuldig bekannt. Angaben des Gerichts zufolge soll er seine Fähigkeiten nun der Polizei zur Verfügung stellen. Der Neuseeländer sei zu einer Entschädigung von 14 526 neuseeländischen Dollar (rund 6 600 Euro) verurteilt worden, da er das Computersystem einer US-Universität zum Zusammenbruch gebracht habe.

Angaben des Standards zufolge war der Verurteilte Kopf eines weltweiten Hackerrings, der rund 1,3 Millionen Computer infiziert haben soll. Dabei habe er einen finanzielle Schaden von umgerechnet 13,5 Millionen Euro verursacht. Weiter berichtete das Online-Portal, der Täter sei am Asperger-Syndrom erkrankt, einer abgemilderten Form des Autismus. „Er entwickelte einen einzigartigen verschlüsselten Virus, der von der gängigen Anti-Virus-Software nicht entdeckt werden konnte“. Internationale Ermittler hätten dasProgramm als „eines der ausgefeiltesten“, das ihnen je begegnet sei, bezeichnet.
 
2006 sei der Server der Universität von Pennsylvania in den USA abgestürzt, wovon ca. 50 000 Computer betroffen gewesen seien. Dadurch sei das FBI auf den Hacker aufmerksam geworden. [ar]

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