Apple: Projekt iWatch kommt offenbar ins Rollen

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Eine iWatch könnte der nächste große Coup des Elektronikriesen aus Kalifornien werden. Die Experimentierphase scheint Apple auch bereits hinter sich gelassen zu haben, denn Berichten zu Folge soll der Konzern bereits ein Team aus Experten für das Projekt zusammenstellen.

Das Apple-Team, das an einer Computer-Armbanduhr arbeitet, umfasst laut einem Medienbericht bereits rund 100 Mitarbeiter. Darunter seien neben Designern und Software-Entwicklern auch Manager und Marketing-Experten, berichtete die Finanznachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch. Die Größe der Mannschaft weise darauf hin, dass Apple bei der Entwicklung des Geräts über die Phase der Experimente hinaus sei, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Einige der Entwickler hätten zuvor an iPhone und iPad gearbeitet.

Am Wochenende hatten bereits die „New York Times“ und das „Wall Street Journal“ berichtet, dass Apple an einer Uhr arbeite, die einige Funktionen des iPhone übernehmen könne. Die Artikel enthielten nur wenige konkrete Details. So soll das Geräte der „New York Times“ zufolge eine Oberfläche aus gebogenem Glas haben. Das „Wall Street Journal“ schrieb, Apple habe bereits mit seinem Auftragsfertiger Foxconn darüber gesprochen.
 
Apple habe in der Vergangenheit bereits an tragbaren Fitness-Accessoires gearbeitet, sie aber nie auf den Markt gebracht, schrieb Bloomberg. Derzeit gibt es Fitness-Armbänder von Anbietern wie Nike, Fitbit oder Jawbone, die in Verbindung mit einem Smartphone oder PC etwa sportliche Aktivitäten, verbrauchte Kalorien oder zurückgelegte Entfernungen messen. Sony hat eine „Smartwatch“ im Angebot, die auf Anrufe oder Nachrichten aufmerksam machen kann. Eine ähnliche Idee steckt auch hinter der italienischen „i’m Watch“. Weitere Geräte wie das US-Projekt „Pebble“ sind auf dem Weg. Als besondere Herausforderung für solche Technik gilt, den Stromverbrauch im Zaum zu halten, damit man die Akkus nicht jeden Tag aufladen muss.
 
Apple-Chef Tim Cook steht derzeit unter Druck, ein neues innovatives Produkt vorzustellen. Die Aktie verlor seit den Höchstwerten im September rund ein Viertel ihres Werts. Kritiker werfen Apple eine nachlassende Innovationskraft vor, weil das Unternehmen seit dem Start des iPad-Tablets 2010 nur Weiterentwicklungen bisheriger Geräte vorgestellt habe. Mit einer eventuellen iWatch könnte Apple die Skeptiker widerlegen. Am Mittwoch startete die Aktie mit einem leichten Plus von 0,50 Prozent in den Handel. [dpa/fm]

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3 Kommentare im Forum

  1. AW: Apple: Projekt iWatch kommt offenbar ins Rollen Wie gehabt, die kopieren etwas und schon ist es eine Innovation
  2. AW: Apple: Projekt iWatch kommt offenbar ins Rollen Persönlich habe ich nichts gegen Apple, aber eben auch nichts dafür. Aber selbst dem verfressensten Geldjongeleur müsste doch klar sein, dass man tatsächliche Innovationen nicht im Zweijahrestakt erfinden und über dies auch noch unter den Massen verteilen kann. Vom Gipfel führt halt jeder Weg irgendwie ins Tal...
  3. AW: Apple: Projekt iWatch kommt offenbar ins Rollen die Anleger an der Börse sehen das etwas anders. Nicht falsch verstehen.
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