Apple schmeißt Apps wegen Datenschutz-Bedenken raus

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Gleich 256 Apps hat Apple am Wochenende aus seinem App-Store entfernt. Der Grund: DieApps sollen persönliche Nutzerdaten gesammelt und weitergeleitet haben.

Mit einer radikalen Aufräumaktion will Apple einen schweren Datendiebstahl verhindert haben. Der iPhone-Konzern hat insgesamt 256 Apps aus seinem Appstore verbannt, die auf private Programmierschnittstellen zugegriffen hätten, um somit persönliche Nutzerdaten zu sammeln. Um welche Apps, die angeblich über eine Million mal heruntergeladen worden, es sich handelt, ist nicht bekannt.

Die betroffenen Apps hatten alle auf das Software Development Kit (SDK) des Drittanbieters Youmi gesetzt, welches E-Mail-Adressen, Gerätenummern, andere Apps und Seriennummern von Zubehör abgreifen konnte und diese Daten anschließend an eigene Server sendete.
 
Aufgefallen war dieses Problem dem Blog „Sourcedna“, der darüber berichtete, woraufhin die Entwickler von Apple die entsprechenden Apps entfernten. Nun will Apple gemeinsam mit den Entwicklern der Apps zusammenarbeiten, um aktualisierte, sichere Versionen wieder in den App-Store aufnehmen zu können, wie das Unternehmen aus Cupertino in einem offiziellen Statement bekannt gab. [buhl]

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14 Kommentare im Forum

  1. AW: Apple schmeißt Apps wegen Datenschutz-Bedenken raus Ich dachte doch glatt es ginge um Facebook, Whatsapp, Google, Amazon usw... Das wäre mal eine coole Aktion gewesen, da hätte ich doch glatt mein Android Gerät verkauft und wäre zu Apple gewechselt!
  2. AW: Apple schmeißt Apps wegen Datenschutz-Bedenken raus "Der Grund: Die Apps sollen persönliche Nutzerdaten gesammelt und weitergeleitet haben." Solange Facebook und Co. weiterhin im Store bleiben, ganz billige PR.
  3. AW: Apple schmeißt Apps wegen Datenschutz-Bedenken raus Meldung nicht gelesen oder den Hintergrund dieser Aktion nicht verstanden...? Somit keine PR sondern ein durchaus nötiger und willkommener Schritt.
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