Apple übernimmt israelischen EPG-Dienst Matcha.tv

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Apple hat den EPG-Dienst Matcha.tv übernommen. Matcha.tv hatte in der Vergangenheit eine App betrieben, mit welcher verschiedene Online-Videoportale nach bestimmten Serien und Sendungen durchsucht werden konnten. Denkbar ist, dass Apple eine ähnliche Funktion für Apple TV plant.

Anzeichen dafür, dass Apple sein Engagement im TV-Bereich stetig ausbaut, gibt es seit längerem. In dieser Woche hat der Konzern nun nach übereinstimmenden Medienberichten das israelische Startup-Unternehmen Matcha.tv übernommen. Matcha.tv bietet eine Applikation an, die verschiedene Video-on-Demand-Portale oder auch Kabelnetzwerke nach bestimmten TV-Inhalten wie Serien oder Shows absucht und den Nutzer über die Verfügbarkeit informiert – ein Feature, welches sich am ehesten mit der Funktionalität elektronischer Programmzeitschriften (EPGs) vergleichen lässt. Auch ist dabei eine Funktion integriert, mit welcher sich der Nutzer anhand bereits gesehener Sendungen weitere Empfehlungen machen lassen kann.

Laut Medienberichten soll der Kaufpreis, den Apple für Matcha.tv zahlt, bei rund 1,0 bis 1,5 Millionen US-Dollar liegen. Noch ist unklar, welche Pläne Apple mit der Übernahme eines derartigen Dienstes verfolgen könnte. Denkbar ist jedoch, dass der US-Konzern Interesse an der zu Grunde liegenden Technologie hat, um diese beispielsweise für spätere TV-Dienste oder seine eigene Set-Top-Box Apple TV zu nutzen. Apple TV bietet Zugriff mehrere Video-on-Demand-Portale.
 
Laut dem US-Portal „Venturebeat“ wollte sich Apple selbst nicht über die Pläne für Matcha.tv äußern. Unklar ist auch, ob die Tatsache, dass die Matcha.tv-App bereits seit einiger Zeit nicht mehr im App-Store zur Verfügung steht, mit der Übernahme zusammenhängt. [ps]

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