Apples Karten-Dienst: Polizei warnt vor Anwendung

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Die Probleme bei dem Apple-Kartendienst haben dem US-Konzern schon einigen Ärger eingebracht. Nun warnt sogar die australische Polizei vor dem Gebrauch der Anwendung, da mehrere Menschen dabei in lebensgefährlicheSituationen gelotst wurden.

Der US-amerikanische Elektronik-Riese kommt mit seinem ersten eigenen Kartendienst einfach nicht auf den grünen Weg. Nachdem die Anwender bereits zum Start zahlreiche Fehler bei der Anwendung bemängelten und der verantwortliche Apple-Mann mittlerweile auch seinen Schreibtisch räumen müsste, kommt nun der nächste Rückschlag für die Apple Maps. Wie der „Focus“ am Montag berichtete, warnt die Australische Polizei nun vor dem Gebrauch der Anwendung, da mehrere Nutzer von dem Kartendienst in die Irre geführt wurden und sich so in lebensgefährliche Situationen begeben haben.

Auf dem Weg in die Stadt Mildura haben sich mehrere Reisende auf den Navigations-Dienst der Apple-Karten verlassen und wurden statt ans Ziel mitten in einen abgelegenen Nationalpark ohne jegliche Versorgungsmöglichkeiten gelotst. Der Grund: der Kartendienst hat die Stadt um ganze 70 Kilometer verlegt.
 
Die Polizei warnt daher davor, sich auf den Apple-Dienst zu verlassen. Bei Temperaturen von 45 Grad und mehr ohne gesicherte Wasserversorgung könnten Betroffene sogar sterben, wie Polizeiinspektor Simon Clemence dem Sender ABC sagte. Insgesamt haben sich in den letzten zwei Monaten sechs Menschen aufgrund des Kartendiensts von Apple in dem Nationalpark verirrt. Manche davon sogar mehr als 24 Stunden. [fm]

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