Astra: Keine Probleme bei Blucom-Patenten

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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München – Die Astra-Tocher APS (Astra Platform Services) hat Berichte dementiert, denen zufolge die interaktive Zukunftstechnologie Blucom von APS rechtlich nicht ausreichend abgesichert sei.

„Wir bieten Herstellern Entwicklungssicherheit und sind ein verlässlicher Partner“, erklärt APS-Geschäftsführer Wilfried Urner. „APS hat für Blucom vor anderthalb Jahren beim Patentamt mehrere Patentanmeldungen eingereicht, die bereits veröffentlicht worden sind.“ Damit besitze APS einen vorläufigen Schutz für die Technologie. Urner bestätigte damit die bereits vor einer Woche gegenüber digitalfernsehen.de geäußerte Sachlage.

Bis zu einer endgültigen Erteilung der Patente dauere es in der Regel drei bis vier Jahre, sagte Urner. „Diese Vorgehensweise und dieser Zeitrahmen sind für Patentanmeldungen allgemein üblich, und unsere Geschäftspartner sind darüber informiert. APS bietet Herstellern Blucom kostenlos, ohne Lizenzzahlungen, an. Wir sichern zu, dass dies auch nach der Erteilung eines oder mehrerer Patente der Fall sein wird.“
 
Blucom ist ein interaktiver Dienst für TV- und Radiosender, der unter anderem Dienste wie Programmhinweise, Wetter- und Sport-Informationen sowie Programmbegleitende Zusatzinformationen ermöglicht. Der Rückkanal erfolgt via Handy und SMS. Da der Blucom-Empfang sowohl über eine Set-Top-Box als auch über UMTS/GPRS möglich ist, kann nahezu jeder Haushalt das Angebot nutzen – unabhängig, ob die Programme über Kabel, Satellit oder Antenne empfangen werden.
 
Die TV-Sender Lastminute TV, Deluxe Music und 123tv haben bereits Verträge zur Nutzung von BLUCOM abgeschlossen, ebenso der Radiosender Radio2255live. [fp]

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