Auch Google bringt Flatrate für den App-Store

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Google hat nun sein Pendant zum App-Abo von Apple auf den Markt gebracht. Für geringes Geld können so über 350 Apps genutzt und Premium-Privilegien wie Werbefreiheit in Anspruch genommen werden. Gegenüber der Apple-Variante gibt es aber noch einen besonderen Vorteil.

Premium-Mitgliedschaften für Online-Dienste wie Youtube oder Spotify schießen seit Jahren aus dem Boden. Mit ihnen kann man Werbung und weitere Kosten umgehen, Vorteile, die ein normaler Konsument nicht erhält. Den App-Markt wollte nun auch der jüngst gestartete Dienst „Apple Arcade“ erobern und hat sich damit so einige Chancen verspielt.

Während sich das monatlich 4,99 Dollar teure „Apple Arcade“ nur auf Spiele und Inhalte konzentriert, die nirgendwo anders verfügbar sind, fährt das neue „Google Play Pass“ ein breiteres Spektrum: Neben Spielen bezieht sich das Abo auch auf Anwendungen, die man auch sonst kaufen oder mit In-App-Käufen aufwerten kann. Hat jemand die App bereits installiert, werden nach Kauf des Abos alle verfügbaren Bezahl-Inhalte freigeschaltet.
 
Die Konsequenzen für den globalen App-Markt sind noch nicht abzusehen, so verfuhren die meisten doch bisher nach dem Prinzip, die App so günstig wie möglich anzubieten und das Geld durch In-App-Käufe wieder reinzuholen. Durch die Abo-Variante würde sich der Anteil von den monatlichen Gebühren für die Entwickler nach der Akivität der Nutzer richten.
 
Erhältlich ist der „Google Play Pass“ ebenfalls für 4,99 Dollar pro Monat und bietet Zugang zu mehr als 350 Spielen und anderen Anwendungen. Noch diese Woche soll der Service in den USA und bald auch in anderen Ländern verfügbar sein. [msr]

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