Beitragsservice: GEZ-Nachfolger nimmt Arbeit auf

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Bis zur offiziellen Einführung des neuen Rundfunkbeitrags sind zwar noch ein paar Wochen hin, die Arbeit nimmt der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio aber bereits am heutigen Montag (26. November) auf. Die Behörde ist ab sofort online über ihre Homepage erreichbar.

Ab dem kommenden Jahr wird sich der neue Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio um alle Belange rund um den Rundfunkbeitrag kümmern: Er erhebt die Beiträge, verwaltet die etwa 42 Millionen Beitragskonten, informiert und berät Antragsteller und diejenigen, die noch Fragen zu dem neuen System haben. Ihre Arbeit hat die neue Behörde, die ihren Hauptsitz in Köln haben wird, aber bereits aufgenommen, denn über die am heutigen Montag gestartete HomepageRundfunkbeitrag.de ist der Beitragsservice ab sofort erreichbar. Das teilte der WDR mit.

Ziel der neuen Behörde sei es, den Beitragszahlern „einen verbesserten Service anzubieten sowie die Verfahren und Prozesse zu vereinfachen“, wie WDR-Verwaltungsdirektor und Verwaltungsratsvorsitzender des zukünftigen Beitragsservice Hans W. Färber erklärte. Dazu gehöre eben auch, „dass komplizierte Nachfragen, wer welche Geräte zu welchem Zweck bereithält, zukünftig entfallen werden“, so Färber weiter.
 
Auf der neuen Homepage stellt die Behörde alle relevanten Informationen über den neuen Rundfunkbeitrag und die damit in Zusammenhang stehenden Verfahren bereit. So können nicht nur zahlreichen Informations-Flyer in deutscher, englischer und türkischer Sprache abgerufen und heruntergeladen werden, auch die wichtigsten Formulare zur Anmeldung, Änderungsmitteilungen oder auch der Antrag zur Rundfunkbefreiung stehen zur Verfügung. Zudem kann der zu entrichtigende Betrag über einen Beitragrechner ermittelt werden. [fm]

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18 Kommentare im Forum

  1. AW: Beitragsservice: GEZ-Nachfolger nimmt Arbeit auf Liebe Kabelkunden, euer erweiterter Service besteht nicht in der längst überfälligen Einspeisung der "neuen" HD Sender, sondern darin das euch die ö.r. Sender ab Januar gar kein Programm mehr zur Verfügung stellen wollen. Die wollen die Leistungen der Kabelanbieter kostenlos nutzen. Merkwürdigerweise wollen sie aber weiterhin auch eure Gebührengelder haben und kommen nicht auf die Idee ihr Programm ebenfalls kostenlos anzubieten wie sie das von den Kabelanbietern erwarten.
  2. AW: Beitragsservice: GEZ-Nachfolger nimmt Arbeit auf Das haben doch schon einige versucht, sind aber gescheitert. Vermutlich will das Verfassungsgericht auch nur verhindert das hier in ein paar Jahren nur noch verpeilte RTL Zuschauer existieren.
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