Blucom auf dem Vormarsch

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Unterföhring -Die ersten Blucom-fähigen Set-Top-Boxen (STB) werden jetzt bereits an den Fachhandel ausgeliefert.

Die von Astra entwickelte interaktive Technologie Blucom erfreue sich zunehmender Beliebtheit bei TV- und Radiosendern, berichtete der Satellitenbetreiber am Mittwoch. Durch Blucom können zusätzliche Dienste wie Programmhinweise, Wetterinformationen, Lottozahlen, Sportergebnisse sowie programmbegleitende Zusatzinformationen auf die Mobiltelefone der Zuschauer übertragen werden.

Für Sender und Zuschauer seien besonders die interaktiven Möglichkeiten attraktiv, durch die der Nutzer schnell und unkompliziert kostenlose Informationen bekommen könne, shoppen, Musik oder Klingeltöne bestellen, an Abstimmungen teilnehmen und dergleichen mehr. Der Datenempfang ist kostenlos, es wird aber ein spezieller Browser für das Mobiltelefon benötigt. Der interaktive Rückkanal erfolgt kostenpflichtig via Handy und SMS.
 
Der Blucom Empfang ist über eine Set Top Box oder über UMTS/GPRS möglich und könne in fast jedem Haushalt genutzt werden. Blucom basiert auf der Bluetooth-Technologie, einem Standard für die drahtlose Funkvernetzung von Geräten über eine kurze Distanz zur Übertragung zusätzlicher Inhalte.
International wurde die innovative interaktive Blucom Technologie bereits mit dem Preis „Produkt des Jahres 2006“ ausgezeichnet. Unternehmen wie Arion Technology Inc., FTA Communication Technologies, Humax Digital GmbH, Kathrein Werke KG, Smart Electronic sowie Technotrend AG setzen auf Blucom-fähige Set-Top-Boxen (STB). Die ersten STB werden laut Astra jetzt bereits an den Fachhandel ausgeliefert.

Sender wie Astro TV, der Auktionssender 1-2-3-tv, Deluxe Music, das erstes Musikfernsehen für Erwachsene, das Gewinnradio 2255 Live, der Musikkanal iMusic1. der Reiseshoppingsender Lastminute.tv sowie der Shoppingsender HSE24 verwenden Blucom-Dienste.
 
Blucom sei erfolgreich auf dem deutschen Markt angekommen, bestätigt Wolfgang Elsäßer, Geschäftsführer von Astra Deutschland. Es erfreue sich steigender Akzeptanz bei Sendern, Herstellern, Fachpublikum und Konsumenten. Die Verknüpfung von TV und Radio mit der Mobiltelefonie gebe dem interaktiven Fernsehen neuen Auftrieb, so Elsäßer abschließend. [sch]

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