Bundesnetzagentur sperrt Produkte im Internethandel

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Das Internet erleichtert den internationalen Handel, viele Produkte können jedoch auch unerwartete Probleme verursachen. Im vergangenen Jahr sperrte die Bundesnetzagentur fast eine Million Geräte, die zu Funkstörungen führen könnten, viele davon kamen aus China.

Die wichtigste Frage beim Produktkauf im Internet ist immer häufiger die nach dem Preis. In vielen Ländern werden Geräte deutlich günstiger angeboten als in deutschen Online-Shops, allerdings hat die Geschichte auch einen Haken: Viele der Geräte entsprechen nämlich nicht den hiesigen Spezifikationen und sorgen so immer wieder für Probleme. Aus diesem Grund hat die Bundesnetzagentur im vergangenen Jahr fast eine Million Produkte von 537 Online-Händlern gesperrt, wie die Behörde am Montag mitteilte.

Genau waren es 986.000 Produkte, die für Funkstörungen und elektromagnetische Unverträglichkeiten sorgen könnten. Unter den gesperrten Geräten befanden sich vor allem FM-Transmitter, die unzulässig hohe Sendeleistungen oder falsche Frequenzen nutzen und eine erhöhte Stromschlaggefahr besitzen. Auch Funkkopfhörer, wegen Nutzung sicherheitsrelevanter Funkfrequenzen, und Drohnen, wegen erheblicher Sicherheitsmängel, wurden gesperrt.
 
Laut Bundesnetzagentur kamen die meisten der gesperrten Produkte dabei aus China. „Auffällig oft entsprechen sogenannte FM-Transmitter nicht den Anforderungen. Das sind Geräte, die Musik zum Beispiel vom Smartphone per UKW-Funk zu einem Radio in der Nähe übertragen, das die Musik dann wiedergibt“, so Jochen Homann, Präsident der Behörde, der zudem empfiehlt, auf CE-Kennzeichnungen an den Produkten zu achten. [buhl]

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