Bundesnetzagentur startet Wimax-Frequenzversteigerung

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Bonn – Ab heute können interessierte Unternehmen bei der Bundesnetzagentur Anträge auf Zulassung zur Versteigerung von Frequenzen für Broadband Wireless Access (BWA) stellen.

BWA umfasst neben Wimax auch andere verschiedene drahtlose Breitbandtechnologien. Die Versteigerung der Frequenzen soll noch im Dezember dieses Jahres im Dienstgebäude der Bundesnetzagentur in Mainz beginnen.

Die Frequenzen im Bereich 3400 – 3600 MHz steht künftig für BWA-Anwendungen zur Verfügung. Damit soll der Netzagentur zufolge die Versorgung der Bevölkerung mit funkgestützten Breitbandanschlüssen ermöglicht werden, besonders in Gebieten, wo Breitbandzugänge wie DSL nur unzureichend vorhanden sind.
 
Anfang des Jahres hatte die Bundesnetzagentur die Frequenzen im Vergabeverfahren vergeben wollen (DIGITAL FERNSEHEN berichtete). Aufgrund der großen Nachfrage, die das verfügbare Spektrum bei weitem übersteigt, werden die Frequenzen nunmehr im Rahmen einer Versteigerung vergeben. Jetzt werden die Frequenzen werden für 28 Regionen statt bisher 16 Regionen versteigert, um auch kleineren Unternehmen die Teilnahme an der Versteigerung zu ermöglichen.
 
Zudem wurde die Anzahl der Vergabemöglichkeiten von 3 auf 4 unterschiedliche Betreiber durch Neuschneidung der Frequenzpakete vergrößert. Die Mindestgebote für die Frequenzpakete in den einzelnen Regionen variieren laut Bundesnetzagentur je nach Versorgungsfläche und Bevölkerungsdichte zwischen 100 000 Euro und 1800000 Euro. [sch]

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