Chaos Computer Club will sich gegen den Hass vernetzen

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Auch der Chaos Computer Club setzt sich mit Cyberangriffen und Datenklau auseinander. Auf dem größten europäischen Hackerkongress wurde gegen den Hass zur Vernetzung aufgerufen, um gemeinsam für eine bessere Welt einzustehen.

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Mit einem Aufruf zum gemeinsamen Vorgehen gegen Hass und Ignoranz hat der Chaos Computer Club (CCC) den größten europäischen Hackerkongress eröffnet. Die Bloggerin Anna Biselli forderte die 12.000 Teilnehmer am Dienstag dazu auf, sich zu vernetzen und gemeinsam für eine bessere Welt einzutreten. Man könne sich nicht „unter einer gemütlichen Decke verstecken“, sagte Biselli. Die Freiheiten der Menschen würden zunehmend eingeschränkt, kritisierte sie. „Versucht das nächste Jahr zu einem besseren zu machen.“

Aktivistin Elisa Lindinger, die in der Open Knowledge Foundation für freies Wissen eintritt, sprach mit Bezug auf das Kongressmotto „Works for Me“ (funktioniert für mich) von einer Welt voller Fehler. Nichts scheine mehr zu funktionieren. Statt mit den Ideen einer vernetzten Welt sei man konfrontiert mit Isolation, Depression und Hass. Die Veranstalter wollen mit dem diesjährigen Motto eine typische Haltung von Software-Entwicklern, aber auch anderen Gruppen infrage stellen: Wenn für sie selbst etwas funktioniert, kümmern sie sich nicht weiter um mögliche Probleme.

Der 33. Chaos Communication Congress geht noch  bis Freitag und ist seit Wochen ausverkauft. Neben aktuellen Problemen wie Cyberangriffen oder Datenklau beschäftigt die Hacker auch das Thema Rechtspopulismus, zu dem mehrere Vorträge angesetzt sind. [dpa/kw]

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