[DF 7/13] 2-Terabyte-Festplatte von Sky unter der Lupe

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Mit dem Abruf-Angebot Sky Anytime hat der Münchner Bezahlsender das Angebot für seine Abonnenten deutlich aufgewertet. Manko war bisher aber immer der begrenzte Speicherplatz auf der integrierten Festplatte – das hat sich nun geändert.

Angekündigt war der Receiver mit üppiger 2-Terabyte-Festplatte schon länger. Nun endlich wird das Gerät an die Abonnenten ausgeliefert. Wer allerdings einen schlanken Receiver mit integrierter Festplatte erwartet wie es beim Pace HD 201 der Fall ist, wird enttäuscht. Vielmehr ist Sky wieder den Weg über eine externe Festplattenlösung gegangen, wie dies bisher auch schon mit dem kleineren Datenspeicher der Fall war. Allerdings greift der Pay-TV-Anbieter in diesem Fall nicht auf eine 2,5-Zoll-Festplatte, sondern einen größeren Datenträger im Format 3,5 Zoll zurück.
 
Dies erklärt auch, warum die Festplatte nicht direkt im Gerät integriert werden konnte. Zwar sind mittlerweile auch Festplatten in dieser Kapazität in der 2,5-Zoll-Variante erhältlich, allerdings deutlich teurer. Auch die Betriebssicherheit könnte ein Grund für die Wahl gewesen sein, schließlich sind die größeren Datenträger im Alltagsbetrieb schon robuster, vor allem bei täglicher Nutzung wie es bei Anytime nun mal automatisch der Fall ist.
 
Großes Gehäuse
 
Nachteil dieser Lösung ist allerdings die Größe der externen Festplatte. Damit diese bequem unter dem Receiver platziert werden kann, ist das Gehäuse natürlich den Maßen des Receivers angepasst. Vertiefungen auf der Oberseite erlauben die wackelsichere Platzierung des Gerätes auf dem Festplattengehäuse. Aufgrund der verbauten Festplatte hat dieses auch in der Höhe fast dieselben Maße wie der Empfänger. Somit muss zur Platzierung im heimischen Wohnzimmer höhenmäßig der doppelte Platz eingeplant werden.

Cleverer Anschluss
 
Im Gegensatz zur bisherigen externen Festplattenvariante mit 320 Gigabyte benötigt der große Nachfolger einen eigenen Stromanschluss. Statt nun ein zweites Netzteil beizulegen, geht Sky einen deutlich praktischeren Weg: über ein Y-Kabel wird die Stromversorgung direkt vom Receivernetzteil realisiert. Das spart unterm Strich Strom und natürlich auch Platz. Die Datenanschlüsse werden analog zum alten System über ein spezielles Kabel umgesetzt. Dieses verbindet die Festplatte mit dem E-Sata- und USB-Ausgang am Receiver. Dank farblicher Markierung ist der Anschluss auch für technisch nicht versierte Nutzer problemlos umsetzbar.
 
Etwas schlechtere Karten haben allerdings Abonnenten, die aus Platzgründen eine andere Aufstellung bevorzugen. Denn das Y-Kabel insbesondere für USB und E-Sata ist extrem kurz gehalten und spannt schon im Normalfall etwas. Der Aufstellungsort für die externe Festplatte muss daher in unmittelbarer Nähe zum Receiver erfolgen.
 
Ob sich der Umstieg auf die große Festplatte wirklich lohnt und wie Abonnenten auf upgraden können, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der DIGITAL FERNSEHEN 07/2013, die für Sie ab sofort am Kiosk, im Online-Shop und im Abo erhältlich ist. 
 
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[red]

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13 Kommentare im Forum

  1. AW: [DF 7/13] 2-Terrabyte-Festplatte von Sky unter der Lupe Wenn ich das so sagen darf: Der Test war eigentlich nur die Aufzählung der Tatsachen. Mehr Speicherkapazität... Der grottenschlechte Receiver wurde selbst nicht kritisch unter die Lupe genommen.
  2. AW: [DF 7/13] 2-Terrabyte-Festplatte von Sky unter der Lupe Vielleicht weil das nicht Thema des Artikels war? Der Receiver war ja nicht Inhalt des Tests sondern eben die Festplatte. Aber es hindert Dich ja niemand, selber einen Test zu schreiben und den Auerbach-Verlag dazu zu bewegen, ihn zu veröffentlichen. Gruß Georg
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