DF-Umfrage: Leser mit großer Mehrheit gegen einen Routerzwang

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Selten war ein Umfrageergebnis so eindeutig wie im aktuellen Fall: Die Mehrheit der DF-Leser sprach sich klar gegen einen Routerzwang für Internetanschlüsse aus. Eine größere Gruppe hielt dennoch dagegen. Sie besitzen bereits einen Router ihres Netzbetreibers und haben damit keine Probleme.

Bis zum heutigen Mittwoch bestand die Möglichkeit bei der Bundesnetzagentur eine Stellungnahme zum Thema Netzabschlusspunkt als Teil einer formellen Anhörung abzugeben. Grundsätzlich geht es dabei um die Frage, ob der Router künftig als Teil des vom Netzbetreiber bereitgestellten Internetanschlusses zu sehen ist oder nicht. Sollte die Bundesnetzagentur letztlich dieser Auffassung folgen, so hätten Netzbetreiber in Zukunft jederzeit die Möglichkeit, dem Kunden die Nutzung eines bestimmten Routers vorzuschreiben – kurz gesagt: Es geht um den Routerzwang. 

Dieses Thema hatten wir auch zum Inhalt unserer aktuellen Umfrage gemacht und so wollten wir von unseren Lesern wissen, wie diese zu einem möglichen Routerzwang stehen. Das Ergebnis der Abstimmung fiel dabei nur selten so deutlich aus wie in diesem Falle: Ganze 73,8 Prozent der DF-Leser gaben an, grundsätzlich gegen einen Routerzwang zu sein und das jeweilige Endgerät selbst bestimmen zu wollen.
 
4,1 Prozent der Leser haben Bedenken in Bezug auf die Datensicherheit und machen sich Sorgen, dass der Netzbetreiber über einen standardisierten Router das individuelle Nutzungsverhalten besser dokumentieren könnte. Nur 2,1 Prozent wählten die Antwortmöglichkeit: „Mir ist es egal, welcher Router an meiner Netzdose hängt“ und sogar nur 1,4 Prozent wiesen auf die möglichen Vorteile eines Routerzwangs hin, wonach der Netzbetreiber bei einheitlicher Hardware etwa bessere Möglichkeiten hätte, auf eventuelle Störungen zu reagieren.
 
Immerhin die zweitgrößte Gruppe der DF-Leser scheint jedoch mit einem Routerzwang kein Problem zu haben. 18,6 Prozent wählten die Antwortmöglichkeit: „Ich besitze bereits einen Router meines Netzbetreibers und habe damit kein Problem.“
 
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[ps]

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