Internettarife verglichen: Kabel meist günstiger als DSL

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Der Internetanschluss ist für viele Haushalte heute so selbstverständlich wie Warmwasser oder Strom. Doch bei der Wahl des Internetanbieters lässt sich bares Geld sparen.

So kostet schnelles Internet via Kabelanschluss in der Regel etwas weniger als vergleichbare DSL-Tarife, hat der Verbraucher-Ratgeber Finanztip herausgefunden. Am meisten müssen Telekom-Kunden für ruckelfreies Surfen bezahlen: Etwa 10 Euro mehr kosten die Tarife beim ehemaligen Monopolisten.
 
Laut Statistischem Bundesamt sind heute mehr als 92 Prozent der Haushalte in Deutschland online. Für einen schnellen Internetanschluss sollten Verbraucher aktuell jedoch nicht mehr als 30 Euro bezahlen. Die Redaktion des Verbraucher-Ratgebers hat 26 aktuelle Internettarife der wichtigsten überregionalen Anbieter miteinander verglichen. Die wichtigsten Ergebnisse: Die Kabeltarife sind am günstigsten. Die DSL-Tarife der Telekom, die rund 40 Prozent der Haushalte in Deutschland nutzen, kosten bis zu 10 Euro im Monat mehr als vergleichbare Tarife und sind damit am teuersten.

Doch nicht jeder Haushalt kann Internet via TV-Kabelanschluss beziehen. Ein Kabelanschluss ist nur in etwa der Hälfte der Haushalte in Deutschland verlegt. Zudem ist man auf den Anbieter festgelegt, der das Kabel im Haus verlegt hat. DSL ist hingegen in 95 Prozent der Haushalte verfügbar. Für Normalnutzer empfiehlt Finanztip Tarife mit Downloadgeschwindigkeiten von mindestens 16 Mbit/s, Vielnutzer und Familien sollten Tarife mit mindestens 50 Mbit/s ins Auge fassen.
 
Bei den meisten Tarifen verschleiern zahlreiche Kostenpunkte den effektiven Preis für den Verbraucher: Hardware-Kosten, Einrichtungskosten und Neukunden-Rabatte vermischen sich mit der monatlichen Grundgebühr.
 
 
Diese Tarife empfiehlt Finanztip:
 
DSL für Normalnutzer:
Red Internet & Phone 16 DSL von Vodafone für effektiv rund 28 Euro (DSL)
Komplett basic von Easybell für effektiv rund 29 Euro (DSL)
DSL 16 von 1&1 für effektiv rund 29 Euro (DSL) 
 
Kabel für Normalnutzer:
Eazy20 von Eazy für effektiv rund 18 Euro (Kabel)
Pure Surf 20 von Pyur (Tele Columbus) für effektiv 25 Euro (Kabel) 
 
DSL für Vielnutzer und Familien:
O2 my Home M von Telefónica für effektiv rund 30 Euro (DSL)
Red Internet & Phone 50 DSL von Vodafone für effektiv rund 32 Euro (DSL) 
 
Kabel für Vielnutzer und Familien:
Eazy50 von Eazy für effektiv rund 23 Euro (Kabel)
Red Internet & Phone 50 Cable von Vodafone für effektiv rund 29 Euro (Kabel)[fp]

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73 Kommentare im Forum

  1. „Für Normalnutzer empfiehlt Finanztip Tarife mit Downloadgeschwindigkeiten von mindestens 16 Mbit/s, Vielnutzer und Familien sollten Tarife mit mindestens 50 Mbit/s ins Auge fassen. ... Diese Tarife empfiehlt Finanztip: DSL für Normalnutzer: Red Internet & Phone 16 DSL von Vodafone für effektiv rund 28 Euro (DSL) Komplett basic von Easybell für effektiv rund 29 Euro (DSL) DSL 16 von 1&1 für effektiv rund 29 Euro (DSL) Kabel für Normalnutzer: Eazy20 von Eazy für effektiv rund 18 Euro (Kabel) Pure Surf 20 von Pyur (Tele Columbus) für effektiv 25 Euro (Kabel) DSL für Vielnutzer und Familien: O2 my Home M von Telefónica für effektiv rund 30 Euro (DSL) Red Internet & Phone 50 DSL von Vodafone für effektiv rund 32 Euro (DSL) Kabel für Vielnutzer und Familien: Eazy50 von Eazy für effektiv rund 23 Euro (Kabel) Red Internet & Phone 50 Cable von Vodafone für effektiv rund 29 Euro (Kabel)“ Ich weiß ja nicht. Ich kenne Leute, die privat nur um die 20€ für VDSL50 bezahlen müssen. Jemandem 16MBit DSL für 28...29€ empfehlen zu wollen, wenn man gleichzeitig 50MBit DSL für 30..32€ empfiehlt, sagt dann alles, was man von den „Empfehlungen“ halten soll!!!
  2. Außerdem was soll das "effektiv"-Gefassel? Es zählt einzig und allein der Preis, den man nach der Neukundenphase dauerhaft zahlen muß, die einmaligen Vergünstigungen interessieren da nicht, da diese sich im Laufe der Zeit effektiv gegen Null bewegen. Man könnte natürlich alle 2 Jahre wechseln, aber dann kommt man ggf. nur noch in teurere Tarife und zahlt im Endeffekt drauf. Zudem ist das Wechseln nicht so einfach und problemlos wie beim Strom möglich, da könnte man schon mal eine Zeit lang ohne Internetzugang dastehen oder im schlimmsten Fall sogar seine alten Telefonnummern verlieren.
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