iPhone-Streit: FBI könnte neuere Modelle nicht knacken

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Nach dem erbitterten Streit um die Entsperrung eines iPhones hat das FBI schließlich selbst einen Weg gefunden, an die Daten zu kommen. Bei neueren Modellen des Apple-Smartphones würde dieser aber nicht mehr funktionieren.

Die technische Lösung, mit der das FBI dem Passwort-Schutz des iPhone 5c eines toten Attentäters knacken konnte, funktioniert nicht bei neueren Modellen des Apple-Handys. Die Methode wirke weder bei Geräten der 6er-Reihe, noch beim iPhone 5s, sagte FBI-Chef James Comey bei einem Auftritt am Mittwoch.

Die Behörden hätten noch keine Entscheidung dazu getroffen, ob Apple über die technischen Einzelheiten des Vorgehens aufgeklärt werde, erklärte Comey weiter. Wenn die Methode eine Schwachstelle in Apples Software ausnutzt, könnte der Konzern diese dann schließen.
 
Die US-Ermittler hatten die Lösung bei einem externen Dienstleister eingekauft, nachdem Apple sich weigerte, sie beim Aushebeln der Passwort-Schutzes zu unterstützen. Der wochenlange gerichtliche Streit sorgte für viel Aufsehen.
 
Der US-Konzern hatte argumentiert, die Hilfe für das FBI hätte in dem Fall bedeutet, eine Hintertür zum iPhone zu schaffen. Comey konterte bei seinem Auftritt, es dürfte keine „absolute“ Privatsphäre geben, bei der Daten auf Smartphones auch zum Wohl der öffentlichen Sicherheit nicht für Behörden zugänglich wären. [dpa/fs]

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