Kim Dotcom: Mega konkurriert mit Dropbox

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Gleich zum Start konnte die neuen Plattform von Kim Dotcom mit ihren Zugriffszahlen ähnliche Werte wie Dropbox erreichen. Damit tritt Mega in direkte Konkurrenz zum etablierten Cloud-Dienst.

Kaum ist Mega, der neue Cloud-Service von Kim Dotcom, gestartet, schon erfreut er sich weltweit großer Beliebtheit. Wie Kim Dotcom am Dienstag über Twitter bekannt gab, ist seine am Wochenende gestartete Plattform Mega, die eine neuseeländische Webadresse besitzt, die mit Abstand meistbesuchte Website aus Neuseeland – und das sogar weit vor dem neuseeländischen Google. So kamen am Starttag (19. Januar) laut Messungen des Webtraffic-Analyse-Unternehmens Alexa insgesamt 0,4 Prozent der weltweiten Website-Abrufe auf Mega. Ein deutlicher Erfolg, der für das Interesse am neuen Portal spricht.

Den Start von Mega spürte auch die direkte Konkurrenz: Während die weltweiten Zugriffe auf das neue Portal rasant anstiegen, sanken die Besuche von Cloud-Anbieter Dropbox deutlich von 0,7 Prozent auf 0,5 Prozent ab. Damit ist Mega zu Beginn, was die Besuche seiner Seite angeht, fast gleichauf mit dem ersten großen Konkurrenten im Markt.
 
Unter dem großen Ansturm hatte Mega aber auch zu kämpfen. So liefen die Server von Mega am Limit, was Nutzern einige Probleme beim Zugriff auf das Angebot bescherte. Kim Dotcom entschuldigte sich via Twitter bei seinen Nutzern und gab bekannt, dass an auftretenden Problemen aktuell rund um die Uhr gearbeitet wird. Wie er weiter mitteilte, werden momentan pro Sekunde 60 Uploads auf Mega getätigt. Kein Wunder, denn der neue Cloud-Dienst bietet schon im kostenlosen Basis-Paket mit 50 Gigabyte Speicher in der Wolke Unmengen an Platz. [hjv]

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12 Kommentare im Forum

  1. AW: Kim Dotcom: Mega konkurriert mit Dropbox Und ich bleib bei wuala. Automatische Synchronisation mit Verschlüsselung wie bei Mega aber und gutem Interface. Einzig nervig ist, dass ich bei wuala nur 6 GB hab. Aber wenn ich das wirklich brauche, leiste ich mir eben für 2,99 die 20 GB.
  2. AW: Kim Dotcom: Mega konkurriert mit Dropbox Kein Tag ohne Kim Dotcom Werbung ... Wie wäre es mal mit einem Kim Schmitz Special ... mit all den kleinen Nettigkeiten aus seiner Vergangenheit? Das wäre mal Journalismus ... diese 'Meldungen' erinnern irgendwie an bezahlte PR ...
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