Kuba will 2018 mobiles Internet einführen

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Die kubanische Telekommunikationsfirma Etecsa will im kommenden Jahr mobiles Internet auf der sozialistischen Karibikinsel einführen.

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„Wir bereiten uns darauf vor, im kommenden Jahr mobiles Internet zu vermarkten. Wir arbeiten daran, diese Art des Zugangs zu ermöglichen“, sagte Etecsa-Präsidentin Mayra Arevich am Freitag dem staatlichen Nachrichtenportal CubaHoy. Weitere Angaben zum Zugang und zu Preisen machte sie zunächst nicht.

Bislang können sich die meisten Kubaner nur über WLAN-Hotspots ins Internet einwählen. Im ganzen Land gibt es über 200 Hotspots an öffentlichen Plätzen. Im März startete Etecsa zudem ein Pilotprojekt, bei dem erstmals Privatpersonen Internetanschlüsse in ihren Wohnungen erhalten. Zuvor durften nur bestimmte Berufsgruppen wie Ärzte und Journalisten Internet zu Hause haben.
 
Bislang nehmen rund 11 000 Kunden an dem Pilotprojekt teil. Allerdings ist der private Internetanschluss für die meisten Kubaner kaum erschwinglich. Eine Verbindung für 30 Stunden pro Monat kostet je nach Geschwindigkeit zwischen 15 und 105 US-Dollar. Der durchschnittliche Monatslohn in Kuba beträgt knapp 30 Dollar. [dpa]

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11 Kommentare im Forum

  1. Das es dort bislang jetzt noch kein mobiles Internet gab ist aber eher ein politiches als ein wirtschaftliches Problem. Denn Länder wie Angola, Haiti oder Vietnam sind ähnlich arm wie Kuba und haben schon ewig mobiles Internet.
  2. Gäbe es die DDR noch würde es hier auch nicht besser aussehen. Dann könnten wir froh sein, wenn jeder Haushalt schon ein Telefon besitzen würde. Wenn die Politik nicht will, dann gibt es so etwas eben nicht für den Normalverbraucher.
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