Maaßen warnt vor Cyberangriffen aus Russland, China und dem Iran

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Spionage und Sabotage per Internet: Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, warnt eindringlich vor verstärkten Cyberangriffen aus Russland, China und dem Iran.

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„Wir sehen den Trend auch in 2018, dass die Quantität und Qualität nachrichtendienstlicher Kampagnen weiter zunimmt“, sagte Maaßen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Donnerstag). Hier seien vor allem die Nachrichten- und Sicherheitsdienste der Russischen Föderation, der Volksrepublik China sowie des Irans sehr aktiv, auch gegen Deutschland.

Aus diesem Grund müsse man auch im Cyberraum gewappnet sein, sagte Maaßen. „Unsere Demokratie endet nicht in der analogen Welt – sie muss auch im Cyberraum wehrhaft sein“, sagtge er. Um frei und souverän zu bleiben, müssten Staaten ihre Sicherheitsarchitektur „mutig und entschlossen an die technische Evolution“ anpassen.
 
Am Donnerstag beginnt in Potsdam die zweitägige Konferenz für Nationale Cybersicherheit.

[dpa]

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5 Kommentare im Forum

  1. Eine massive Anzahl krimineller - (vor allen auch unter Staatlicher Lenkung) ist nun mal in diesen Ländern beheimatet. Das zeigte auch in der Vergangenheit die Fake und Troll Angriffe um den deutschen Wahlkampf zu beeinflussen. Das ist eben gerade in solchen Diktaturen möglich, was in keiner Weise ausschließest, das Cyberangriffe auch von westlichen Geheimdiensten vollzogen werden, aber gerade obige Staaten fördern Kriminelle massiv, wenn es um deren Interessen geht.
  2. Maaßen hat Recht! Dank der guten Zusammenarbeit des BND mit dem ukrainischen Geheimdienst stehen ihm Informationen zur Verfügung, die andere eben nicht haben. Beweise und Zeugen sollen morgen auf einer Pressekonferenz präsentiert werden. In Insiderkreisen munkelt man bereits von einer "grossen Überraschung".
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