Mit Pupuri kontrollieren Eltern die Smartphones der Kinder

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Mit der Pupuri-App können Eltern gezielt steuern, welche Apps Kinder und Jugendliche nutzen und wie lange sie das tun. Dies soll den den negativen Folgen zu langer Mediennutzung entgegenwirken.

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Die Nutzung mobiler Endgeräte spielt bereits im Kindesalter zunehmend eine große Rolle. Immer wieder wird diskutiert, wie viel Smartphone oder Tablet einem Kind gut tut und wie sinnvoll der Umgang damit für den Nachwuchs ist. Häufig verbringen sowohl Kinder als auch Jugendliche zu viel Zeit vor den Geräten, was negative Folgen mit sich bringt, unter anderem Defizite bei der Entwicklung und Bewegungsmangel. Die richtige Balance zwischen dem Heranführen an die digitale Welt und den Aktivitäten in der realen Welt ist für Kinder und Jugendliche nicht leicht zu finden. Deshalb müssen die Eltern noch eingreifen und das richtige Maß für ihre Kids ermitteln. Die Pupuri-App soll dabei helfen.

Bei der Pupuri-App handelt es sich um eine kostenlose App, die sich schnell und einfach auf dem Gerät der Eltern (iOS oder Android) und den Geräten der Kinder (iOS) installieren lässt. Das Eltern-Gerät funktioniert dann ähnlich einer Fernbedienung, mit der gezielt gesteuert werden kann, wie lange einzelne Apps auf den Geräten der Kinder genutzt werden dürfen.
 
Die App liefert eine Anleitung zu den Optionen sogleich mit und unterstützt damit die Eltern darin, die Nutzungsdauer einzelner Anwendungen für ihre Kids zu bestimmen. Neben der Anleitung zur korrekten Einstellung der einzelnen Apps ist auch ein Magazin integriert, das wertvolle Tipps zur Nutzung von Medien und Inhalten für Kinder bzw. deren Eltern gibt. [nis]

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8 Kommentare im Forum

  1. Die kleinen von Kindesbeinen an an den Überwachungsstaat gewöhnen, was anderes sind solche Kontrollmechanismen nicht. Ich weiß wirklich nicht, wie wir früher die Zeit überlebt haben. Es gab keine Kontrolle, es gab keine Internetsperrlisten, es gab keine zeitliche Zugangsbeschränkung im Router und es gab keine Überwachung der Kinder auf dem Smartphone. Trotzdem haben wir überlebt, trotzdem sind wir erwachsen geworden und trotzdem haben wir keinen Bewegungsmangel gehabt. Und warum? Weil wir noch Eltern hatten, die sich um die Kindererziehung gekümmert und ihren Kindern vertraut haben. Heute sendet man den Kindern die Botschaft: "Du bist potentiell böse, ich überwache dich, du wirst kontrolliert". Wenn man das von klein auf den Kindern einimpft und es ihnen täglich vor Augen hält, stumpfen solche "Wesen" natürlich auch ab, wenn die Bundesregierung irgenwann man beschließen sollte eine Totalüberwachung im Internet einzuführen. Wie soll man auch Freiheit vermissen, wenn man sie nie erlebt hat?
  2. Hast du Kinder? Warst du Kind? Wurdest du nicht "überwacht"? Sprich: Kontrolle der Hausaufgaben, der Noten, des konsumierten Fernsehprogramms, der verzehrten Süßigkeiten, Umgang mit Geld u.s.w. ?
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