Mobile Apps: WhatsApp überholt Facebook

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Der mobile Kommunikationsdienst WhatsApp hat in den vergangenen Wochen Facebook überholt und ist damit die beliebteste Smartphone-Anwendung in Deutschland.

Nach einer Hochrechnung auf Basis des App-Monitors des Nachrichtenmagazins Focus nutzten zuletzt etwa 20 Millionen Menschen die App. Das entspricht einem Zuwachs von 20 Prozent in den vergangenen vier Monaten.

Der bisherige Spitzenreiter Facebook hat in diesem Zeitraum zwar auch 8,5 Prozent zugelegt, liegt aber laut Focus aktuell mit etwa 18,5 Millionen Smartphone-Nutzern in Deutschland nur noch auf Rang 2. Auf dem dritten Platz unter den sozialen Medien liegt das zu Google gehörende Videoportal Youtube mit 10,7 Millionen Nutzern.
 
Der Kurznachrichtendienst Twitter hat nach dieser Berechnung 2,3 Millionen Nutzer und der Fotodienst Instagram, der inzwischen von Facebook übernommen wurde, hat in Deutschland 2,1 Millionen aktive Nutzer. Das bedeutet ein Wachstum von 13 Prozent binnen vier Monaten.
 
Den größten Sprung im mobilen Internet hat der Blogdienst Tumblr geschafft. Die Zahl seiner App-Nutzer ist um 72 Prozent auf 500.000 in Deutschland gestiegen. Pinterest (340.000 Nutzer), Snapchat (90.000) und Vine (30.000) spielen demnach im mobilen Web in Deutschland nur geringe Rollen. [fp]

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33 Kommentare im Forum

  1. AW: Mobile Apps: WhatsApp überholt Facebook Der NSA wird es egal sein. In beiden Diensten liefert man seine intimsten Daten unverschlüsselt freiwillig ab ohne das die Masse auch nur ein wenig nachdenkt. Man hat ja schließlich nichts zu verbergen bis man am Ende merkt das es andere sind die definieren was Du besser hättest verbergen sollen... Btw. unser kompletter Freundeskreis und Familie nutzt als SMS/MMS Ersatz Threema. Funktioniert prima.
  2. AW: Mobile Apps: WhatsApp überholt Facebook Was an WhatsApp cool sein soll, verstehe ich und meine Freunde auch nicht. Mittlerweile sind viele von uns auf den Dienst THREEMA umgestiegen, der viel sicherer ist, auch weil die Server nicht im NSA-Land stehen, sondern in der Schweiz. Und auch die End-to-End-Verschlüsselung ist Top.
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