Musik-Streaming: Pandora will international mitmischen

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Die Konkurrenz auf dem Markt für Musik-Streaming ist schon jetzt hart und könnte sich in Kürze noch deutlich mehr verschärfen. Denn offenbar plant der Internet-Radiodienst Pandora den internationalen Angriff auf die Branche.

Der Wettbewerb im Geschäft mit Musik aus dem Netz könnte sich demnächst weiter verschärfen: Der bisher nur in den USA verfügbare Internet-Radiodienst Pandora arbeitet laut einem Medienbericht an der internationalen Expansion. Das Unternehmen lote den Erwerb von Übertragungsrechten für weitere Regionen aus, zunächst sei Großbritannien im Blick, schrieb der Finanzdienst „Bloomberg“ am späten Dienstag unter Berufung auf informierte Personen.

Pandora muss gerade einen drastischen Einbruch des Aktienkurses um rund ein Drittel verkraften, nachdem die vergangenen Quartalszahlen die Investoren enttäuscht hatten. Unter anderem sank die Zahl der aktiven Nutzer binnen drei Monaten von 79,4 auf 78,1 Millionen. Beobachter sahen darin auch eine Folge des Einstiegs von Apple in den Markt mit einem Abo-Dienst und einem kostenlosen Internet-Radio.
 
Pandora ist damit aber trotz der eingeschränkten Verfügbarkeit immer noch einer der größten Player in dem Geschäft. Der Dienst stritt mit der Musikbranche aber immer wieder über die Höhe der Lizenzabgaben, die den größten Teil der Einnahmen von Online-Musikdiensten verschlingen. [dpa/fs]

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6 Kommentare im Forum

  1. Ich zweifele etwas, ob es immer eine so gute Strategie ist, bei einer Expansion nach Europa zuerst immer Großbritannien zu nehmen. Man darf nicht immer nach der Sprache gehen, die rein zufällig dieselbe ist.
  2. Ich denke es geht da nicht nur um die Sprache. Spielt bei music streaming eh keine Rolle. Insgesamt ist der Markt hier schon ein wenig 'einfacher'. Es gibt eine deutlich hoehere Akzeptanz fuer Bezahlangebote und auch fuer neue Techniken
  3. Pandora gab's doch schon vor Ewigkeiten mal außerhalb der USA. Damals war es relativ beliebt, weil es eben nichts Besseres gab. Mit Spotify und co. gibt es doch mittlerweile deutlich bessere Dienste, bei denen man gezielt Lieder hören kann.
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