Netflix plant interaktive Serien und Filme

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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In einer Episode der kommenden Staffel von „Black Mirror“, der mit dem Emmy ausgezeichneten Science-Fiction-Anthologie-Reihe, sollen die Zuschauer ihre eigenen Handlungsstränge wählen können. Es soll also mindestens zwei mögliche Handlungsstränge geben.

Unklar ist noch, wie die Auswahl konkret aussehen wird. Mit der neuen Erzählweise kommt auch ein erhöhter Produktionsaufwand auf Netflix zu. Alternative Ausgänge bedeuten auch verschiedene Drehbuch-Versionen und doppelt gedrehte Episoden.

Der Streaming-Dienst entwickelt aktuell eine Reihe von Specials, die den Zuschauern die Wahl der nächsten Storyline in einer TV-Folge oder einem TV-Film ermöglichen.

Die geplante „Black Mirror“-Episode ist das erste Experiment in der Erwachsenenunterhaltung. Zuvor hatte der Dienst das Auswahlverfahren schon im Kinderprogramm ausprobiert: Im Animations-Kurzfilm „Puss In Book“ („Der gestiefelte Kater“) durften die Kinder 2017 entscheiden, wie es weitergeht.

In den ersten paar Minuten muss der Zuschauer entscheiden, ob die Katze gegen einen Gott oder einen Baum kämpft. Nach dem Betrachten einer Version kann der Zuschauer zurückgehen und das alternative Szenario auswählen.

Netflix ist auch dabei, eine neue Zeichentrickserie basierend auf dem populären Videospiel „Minecraft“ zu veröffentlichen. Telltale Games, das Unternehmen, das mit Netflix die Show produzierte, hat kürzlich die meisten seiner Mitarbeiter entlassen. Aber die Show, basierend auf einem der beliebtesten Videospiele der Welt, ist größtenteils fertig und wird noch in diesem Jahr zu sehen sein. [jrk]

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