Neustart für Wimax-Vergabeverfahren

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Bonn – Angesichts der Antragsflut ausgelöst durch das enorme Interesse kündigte die Bundesnetzagentur jetzt ein neues Vergabeverfahren an.

Wie die zuständige Bundesnetzagentur den Antragstellern jetzt mitgeteilt hat, sieht sie sich außerstande, derzeit eine Lösungsmöglichkeit für die Frequenzzuteilung zu finden.

Insgesamt fast 1 000 Anträge von mehr als 100Unternehmen gingen für die zu vergebenden 3,5-GHz-Frequenzbereiche auf regionaler und überregionaler Ebene bei der Behörde ein.
 
Der Bundesnetzagentur zufolge will man bis zum Sommer neue Bedingungen und konkret abgegrenzte Regionen formulieren, die allerdings nicht ausschließlich nach Stadt- oder Landesgrenzen bestimmt werden sollen. Vielmehr werden auch ökonomische Kriterien und topographische Begebenheiten berücksichtigt, so die Behörde.
 
Ob die Frequenzvergabe wie angekündigt tatsächlich bereits diesen Herbst über die Bühne gehen wird, bleibt erst einmal abzuwarten. Vor dem neuen Ausschreibeverfahren muss sich die Behörde nämlich noch mit allen Antragsstellern zusammensetzen. Als unklar gilt außerdem, ob die Namen der derzeit noch geheimen Wimax-Bewerber veröffentlicht werden dürfen, um Zusammenschlüsse und Kooperationen zu erleichtern.
 
Bereits vor der offiziellen Stellungnahme hatten Branchenexperten die Verzögerungen bei der Frequenzzuweisung in Deutschland als ernstzunehmendes Problem für den gesamteuropäischen Wimax-Markt gewertet. [sch]

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