Nicht-einvernehmliche Sexvideos: Frauen verklagen Pornhub

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Bild: © shaunjeffers - Fotolia.com
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Mehr als 30 Frauen gehen gegen nicht-einvernehmliche Sexvideos auf der Pornoseite Pornhub vor.

Sie verklagen die Muttergesellschaft Mindgeek, der mehr als 100 Internetseiten mit pornografischen Inhalten gehören. „Die Klage wirft vor, dass Pornhub und MindGeek wissentlich von Videos profitiert haben, die Vergewaltigung, sexuelle Ausbeutung von Kindern, Rachepornos, Menschenhandel und andere nicht einvernehmliche sexuelle Inhalte zeigen“, teilte die Kanzlei Brown Rudnick im Auftrag der Klägerinnen mit.

Die Firma mit Büros unter anderem in Los Angeles, Montreal und Luxemburg wies die Vorwürfe bezüglich der kriminellen Natur des Unternehmens als „absurd“ zurück. „Pornhub toleriert keine illegalen Inhalte und untersucht alle Beschwerden oder Anschuldigungen zu Inhalten auf unseren Plattformen“, hieß es in einer Mitteilung.

„Hier geht es um Vergewaltigung, nicht um Pornografie. Es geht um Vergewaltigung und sexuelle Ausbeutung von Kindern. Es geht um Vergewaltigung und sexuelle Ausbeutung von Männern und Frauen“, heißt es in der Klage. Diese wurde mittlerweile bei einem Gericht in Kalifornien eingereicht. Pornhub und andere Seiten hätten den Missbrauch zehntausender Menschen dafür benutzt, um Profit zu machen.

Pornhub und andere MindGeek-Seiten sind seit geraumer Zeit unter Druck, seitdem Berichte über Videos von Minderjährigen für Empörung gesorgt hatten. Die Folgen waren unter anderem, dass Visa und Mastercard die Zusammenarbeit mit Pornhub aufkündigten. Die Betreiber erklärten, Millionen Videos entfernt zu haben.

Bildquelle:

  • Gericht-Recht-Justiz: © shaunjeffers - Fotolia.com

4 Kommentare im Forum

  1. Wie abstoßend! Wo genau findet man diese furchtbaren Videos? :sneaky: Aber Scherz beiseite, das ist doch bestimmt so eine amerikanische Klage, wo man Geld rausschlagen will. Wenn das Videos sind, die illegale Inhalte haben, wurden die doch längst gelöscht. Und mit illegal mein ich die Sachen, die im Artikel aufgezählt wurden, also Kinder und Vergewaltigung und Rachevideos. Also im Prinzip der Vorwurf, der Anbieter habe diese Videos nicht schnell genug gelöscht und währenddessen Einnahmen dadurch gehabt.
  2. Bei Pornhub kannst du doch Videos melden? Einfach schreiben, dass du daran teilnimmst und der Verbreitung nicht zustimmst, dann wird das Video automatisch gelöscht. Hat mir ein Freund so erzählt....
  3. Reine Geld Klage! ABER das Problem liegt auch bei der Grundfunktion solcher seiten. Jeder trottel kann da halt auch Videos hochladen. Damit einschließlich eindeutig Illegales Material. 2 Einfache Beispiele ( gay bereich! ) 1- Typen, welche sich von " einsamen Frauen" bedienen lassen wollten. Einzige Bedingung, nach Anweisung Kopfhörer und Brille auf, nicht " selbst aktiv werden" . Aber anstatt der " einsamen Dame" war es dann nen Typ und entsprechend viel mindestens 1 gehörnter aus allen Wolken. Denn die Frau gab es ja nicht. Und ein Veröffentlichen hatten die niemals zugestimmt ( wußten die nichts von ) . Die Verantwortliche Person wurde entsprechend Verurteilt. 2- Alte tscheshiche oder so Online Plattform. " BDSM " . Der Betreiber ging dabei mit einigen " Modellen " eindeutig zu weit. Brach alle Regeln. Nach überwindung der " Angst vor Peinlichkeiten " erstatteten die Models Anzeige. Der Betreiber ging ins Gefängnis, Videos Beschlagnahmt, Internet Seite geschlossen. Allerdings obwohl das bekannt ist. Hindert es nicht, mehr als genug Schwachmaten, welche in Besitz der Videos sind. Diese immer und immer wieder auf entsprechende Plattformen hochzuladen. Das die damit eigentlich mehr Schaden als alles andere anrichten, interessiert die nicht.
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