Österreich: Zeichen für IPTV auf Grün

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Wien – Der österreichische Breitband-Internetanbieter Inode plant ein TV-Paket mit 30 bis 40 TV-Sender für ADSL-Haushalte

Technisch funktioniert das geplante Angebot bereits, nur die rechtlichen Rahmenbedingungen stehen noch auf unsicherer Basis. Die Einführung des Internet-Fernsehens ist in zwei Stufen geplant: Zunächst wird ein ‚Friendly-User-Betrieb‘ für 100 Kunden in Wien und Graz durchgeführt. Angeboten werden in der Startphase die zehn beliebtesten Fernsehprogramme und Timeshift. Dabei zeichnet Inode die Programme über 24 Stunden auf seinen Servern auf und die Kunden können die gewünschten Sendungen bis zu 24 Stunden später abrufen und anschauen.
 
Nach dem ‚Friendly-User-Betrieb‘, im Rahmen dessen ein Feintuning des Services durchgeführt wird, wird Inode IPTV 2006 österreichweit anbieten. Von Wien und Graz ausgehend, über die weiteren Ballungszentren bis hin zu allen Orten, in denen Inode bereits mit seiner eigenen Netzinfrastruktur präsent ist. Angeboten wird das Service allen Breitbandkunden von Inode mit entbündelter XDSL Anbindung. Geplant sind dann 30 bis 40 Kanäle, Timeshift für alle diese Programme,NPV (Network Personal Videorecorder) und Video-on-Demand. Die Kunden erhalten eine Set-Top-Box, die das Internetsignal für den Fernsehapparat umwandelt und können direkt über den Fernseher Programme abrufen bzw. gewünschte Aufzeichnungen programmieren. Inode zeichnet je nach Kundenwunsch die gewünschten Sendungen auf seinen Servern auf stellt sie dort zum Abruf bereit.
 
Der Rollout der ADSL2+-Technologie im gesamten Inode-Netz ist eine der technischen Voraussetzungen für IPTV. ADSL2+ ermöglicht durch seine hohe Übertragungskapazität die störungsfreie Übermittlung von mehreren TV-Programmen gleichzeitig. Inode plant zudem den Einsatz der Komprimierungstechnologie H.264 (MPEG-4/AVC), die den Bandbreitenbedarf der Programme wesentlich reduziert. [mg]

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