Samsung zieht Verfügungsanträge gegen Apple in Europa zurück

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Samsung zieht in Europa die Anträge auf Verkaufsstops wegen Patentverletzungen gegen seinen Konkurrent Apple zurück. Nur Stunden zuvor hatte ein amerikanisches Gericht einen Verkaufsstop für Samsung-Smartphones in den USA ausgeschlossen.

Der Elektronikhersteller Samsung hat am Dienstag bekanntgegeben, einen Teil seiner in Europa laufenden Klagen gegen Konkurrent Apple zurückzuziehen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Demnach sollen die Anträge auf einstweilige Verfügungen zum Verkaufsverbot gegen Apple auf Basis von Standard-Patenten zurückgenommen werden. Die Entscheidung dazu wurde nicht einmal einen Tag nach dem Sieg vor einem US-Gericht gegen Apple bekannt gegeben, wobei ein Verkaufsverbot für zahlreiche Samsung-Smartphones abgelehnt worden war (DIGITALFERNSEHEN.de berichtete).

Samsung begründete den Schritt damit, dass man den Wettbewerb nicht weiter auf dem Rücken der Kunden austragen wolle. So glaube man daran, dass es besser sei wenn sich Unternehmen einen fairen Wettbewerb liefern, anstelle sich vor Gericht entgegenzustehen. Außerdem wolle man die eigenen Technologien zu fairen Bedingungen lizenzieren. Die beiden im Smartphone-Markt konkurrierenden Unternehmen Apple und Samsung standen sich in Europa in einer Vielzahl von Rechtstreits wegen Patentverletzungen gegenüber. [hjv]

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