Sechs Bewerber für Wimax-Frequenzen

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Als am 8. November 2006 um 00:00 die Bewerbungsfrist ablief, hatte die Bundesnetzagentur gerade sechs Unternehmen auf der Bewerberliste für die Zulassung zum Versteigerungsverfahren für Frequenzen für Broadband Wireless Acces zu verzeichnen.

Dabei ging es um Frequenzen im Bereich 3400 MHz bis 3600 MHz für Broadband Wireless Access-Anwendungen (BWA). BWA umfasst neben Wimax auch andere verschiedene drahtlose Breitbandtechnologien. Mit den zur Versteigerung stehenden Frequenzen soll in erster Linie die Versorgung der Bevölkerung mit funkgestützten Breitbandanschlüssen ermöglicht werden. Angesichts der Antragsflut ausgelöst durch enormes Interesse hatte die Bundesnetzagentur im April beschlossen, die Frequenzen zu versteigern (DIGITAL FERNSEHEN berichtete).

Drei Unternehmen von den sechs wollen die drahtlose Breitbandanschlüsse in der gesamten Bundesrepublik Deutschland anbieten. Weitere drei Unternehmen planen die regionale Vermarktung von Breitbandanschlüssen und haben die Zulassung für die entsprechenden Regionen beantragt.
 
Nun prüft die Bundesnetzagentur die Unternehmen auf ihre Qualifikation. Die zur Versteigerung zugelassenen Unternehmen sollen bereits zu Anfang Dezember namentlich bekannt gegeben werden. Noch im Dezember dieses Jahres soll die Versteigerung der Frequenzen stattfinden. Insgesamt kann die Vergabe der Frequenzen nach Ansicht der Bundesnetzagentur zu mehr Wettbewerb auf dem Markt der Breitbandanschlüsse führen. Durch die mit der Frequenzzuteilung verbundene Versorgungsverpflichtung könne vor allem das Angebot in den ländlichen Räumen verbessern. [sch]

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