Studie: IPTV wird weltweiter Erfolg

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Dallas, USA – 162 Millionen Haushalte weltweit sollen bereits im Jahr 2011 ihr Fernsehsignal aus dem Internet beziehen.

Laut einer Studie der Diffusion Group wird diese Entwicklung durch den rasanten Anstieg an IPTV-fähigen TV-Geräten und Receiverboxen verursacht. Darüber hinaus prophezeien die Analysten, dass die Programmanbieter ihre Herangehensweise bei IPTV ändern werden.

Derzeit betreiben die Anbieter mit ihren Programmpaketen eine Einzäunungstaktik, die sich laut der IPTV-Studie dem demokratisch organisierten Internet öffnen wird, sodass Kunden freier auf verschiedene Programme zugreifen können. Dadurch wird die Zersplitterung der Medienlandschaft in Spezial-Programme weiter zunehmen.
 
Bis dahin müssen jedoch noch einige Faktoren zusammenkommen, damit IPTV durchschlägt. Die aktuelle Diffusion Group-Studie „Broadband Video: Redefining the Television Experience“, listet hier fünf Hauptpunkte auf: Zunächst müssen sich schnelle Breitbandinternetanschlüsse durchsetzen – mit den derzeitig in den meisten Haushalten anliegenden Bandbreiten ist IPTV nur begrenzt möglich.

Dann wird im nächsten Schritt auch das inhaltliche Angebot im Internet zunehmen. Um diese Filme dann auch auf dem Bildschirm anzeigen zu können, braucht es technische Geräte, die dies ermöglichen – derzeitige Set-Top-Boxen sind nur auf die geschlossenen Programmpakete ausgelegt. Außerdem werden die Empfangsgeräte immer nutzerfreundlicher werden – so haben Sony und Samsung auf der CES bereits TV-Geräte mit integrierten IPTV-Receivern angekündigt (DIGITAL FERNSEHEN berichtete).
 
An diesem Punkt sieht die Studie den Nährboden für einen Massenmarkt vorbereitet: Jetzt dürfte es sich für teure und hochqualitative Inhaltsanbieter lohnen, ihre Produkte außerhalb der Pay-TV Programmpakete anzubieten. Damit dürfte sich das Internet letztlich zum Anbieter von Vollprogrammen mit Magazinen und Filmen entwickeln.
 
Diese Entwicklung soll laut der Diffusion Group so rasant verlaufen, weil beide Seiten, Zuschauer und Programmanbieter, von sinkenden Kosten profitieren. Dieser Faktor und das größere Angebot (für Nutzer) sowie neue Gewinnmöglichkeiten (für die Programmanbieter), sollen IPTV zum Durchbruch verhelfen.
 
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