Studie stellt VoD-Angeboten schlechtes Zeugnis aus

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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München – Durchweg suboptimal und in den meisten Punkten weit von den Anforderungen der Kunden entfernt – so lautet das Fazit der Studie „Video-on-Demand – Studie zur User-Experience führender Anbieter in Deutschland“.

Das Marktforschungsinstitut „Facit Digital“ nahm in dieser qualitativen Studie die Benutzerfreundlichkeit, Nützlichkeit und User Experience von vier führenden Video-on-Demand-Anbietern unter die Lupe.

Am besten schnitt dabei noch Arcor ab, dicht gefolgt von Maxdome. Doch wirklich überzeugen konnte die Marktforscher keins der vier getesteten deutschsprachigen VoD-Angebote. Weder Arcor noch One4movie, Maxdome sowie T-Online Video-on-Demand und das inhaltsgleiche T-Vision konnten aus Sicht von „Facit Digital“ die Vorteile einer online verfügbaren Filmauswahl gegenüber einer klassischen Videothek wirklich ausspielen.
 
Die größten Mängel haben die Marktforscher bei der unklaren Preisstaffelung, dem unübersichtlichen Umfang des Angebots, der mangelhaft genutzten Bewertungsmöglichkeiten durch Nutzer und der ungenügenden Einbindung von Zusatzinformationen und Webangeboten ausgemacht. Auch könnten Charts, nutzergenerierte Favoritenlisten oder Kommunikationsmöglichkeiten wie Chats oder Foren durchaus für eine hohe Kundenbindung sorgen.
 
Dies böten Webangebote wie Amazon ihren Kunden schon längst, die derzeitigen VoD-Angebote würden hier deutlich Potenzial verschenken. „Aktuell besteht die Gefahr, dass die VoD-Anbieter ihre Klientel zurück in die Videothek um die Ecke treiben“, fasst Christian Bopp, Geschäftsführer von Facit Digital, seine schonungslose Kritik zusammen. [lf]

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