„Tatort“ als App: Rund-um-die-Uhr-Zugriff auf Episoden

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Die ARD macht den „Tatort“ mit einer eigenen App noch mobiler. Ab ab sofort können die Zuschauer mit dem Smart Device rund um die Uhr auf die einzelnen „Tatort“-Folgen zugreifen und selbst zu Ermittlern werden.

Seit über 40 Jahren gehört der „Tatort“ zu den Krimi-Dauerbrennern im deutschen Fernsehen – und erfreut sich immer noch großer Beleibtheit. Längst geht es den Zuschauern nicht mehr nur darum, ihren sonntäglichen Krimi bei der ARD zu sehen, immer mehr Zuschauern sehen sich die Episoden online in der Mediathek an, wo die Folgen seit Ende des Jahres auch bis zu vier Wochen verfügung stehen. Nun vereinfacht die ARD das „Tatort“-Schauen nochmals und bringt eine eigene App für Smartphones und Tablets an den Start.

Wie der Senderverbund am Freitag mitteilte, ist die Tatort-App ab sofort verfügbar. In der App stehen den Zuschauern die einzelnen Episoden anders als in der ARD-Mediathek rund um die Uhr zur Verfügung. Daneben liefert die App News und Hintergrundinformationen zur ARD-Krimiserie.
 
Mit dem Second-Screen-Angebot „Live Ermitteln“ bietet die öffentlich-rechtliche Sendeanstalt den Krimifans eine Möglichkeit, sich indirekt an den Ermittlungen der „Tatort“-Kommissare zu beteiligen: Zu jeder TV-Premiere einer „Tatort“-Folge in der ARD werden die Zuschauer während der laufenden Sendung nach Täter oder Motiv gefragt, mögliche Antworten werden sukzessive eingeblendet. So wird es den Zuschauern möglich, den Fall noch vor den „Tatort“-Kommissaren zu lösen.
 
„Ab Sonntag besteht die Nation nicht länger nur aus einigen Millionen Bundestrainern, die vom Sofa aus die Nationalmannschaft coachen, sondern auch aus einigen Millionen Kommissarinnen und Kommissaren, die den Fall parallel vom Sofa aus lösen“, freut sich Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen.
 
Ab sofort steht die kostenlose App für iPhone und iPad im Apple-Store bereit, die Android-Version wird ab Samstag verfügbar sein. [kw]

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5 Kommentare im Forum

  1. Finde ich gut. Es laufen eindeutig zu wenige Tatorte im TV. Nur minimum einmal am Tag auf einem Dritten einen Tatort sehen zu können ist doch ätzend. Da bin ich doch dankbar, daß ich mir jetzt Mord und Totschlag auch auf Abruf, immer und jederzeit reinziehen kann. Endlich mal eine sinnvolle Ausgabe der 8 Milliarden Euro an GEZ-Einnahmen.
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