Telefónica stellt die Weichen für Internet-Fernsehen

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Große Telekomkonzerne machen sich IPTV-fit: So hat sich der spanische Telekommunikationsanbieter Telefónica die Online-Rechte für die RTL-Senderfamilie gesichert.

Die RTL-Gruppe und der Telekom-Konzern hätten laut einem Bericht des „Spiegels“ einen „Kabeleinspeisevertrag zur Weiterverwendung über DSL“ abgeschlossen.

Der Start sei für das zweite Halbjahr geplant. Telefónica bezahle RTL eine Gebühr für jeden IPTV nutzenden DSL-Kunden, heißt es weiter im „Spiegel“. Telefónica ist bislang in Deutschland als Dienstleister für Internet-Zugangsanbieter wie O2 Freenet.de, AOL oder Hansenet aktiv.
 
Wie der Spiegel weiter schreibt, verhandelte RTL zudem mit weiteren Anbietern, darunter der Telekom. Auch ProSiebenSat.1, ARD und ZDF bestätigen Gespräche mit mehreren großen Telekommunikationsfirmen.
 
Mit den schnellen DSL-Verbindungen kann Fernsehen auch über das Internet ohne Qualitätseinbußen digital verbreitet werden. IPTV (Internet-Protocol-TV) gilt als kommender Wachstumsmarkt als Teil so genannter „Triple-Play“-Angebote, die auch Online-Zugänge und Internet-Telefonie umfassen.
 
Vor einigen Wochen hatte sich die Deutsche Telekom die Rechte für Internet-Übertragungen von Bundesliga- Spielen gesichert. Momentan ist die Telekom auf Partnersuche, da sie keine Sendelizenz hat. [mg]

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