Telekom-Ausfall: BSI sieht weltweiten Cyber-Angriff

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Die bundesweite Störung im Netz der Telekom soll Ergebnis eines weltweiten Cyber-Angriffs gewesen sein. Dies meldet zumindest das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Auch das Regierungsnetz sei davon betroffen gewesen.

Das Thema Cyber-Sicherheit ist spätestens mit dem Ausfall zahlreicher Telekom-Router am Sonntag auch in der breiten Öffentlichkeit präsent. Denn die massiven Störungen im Netz des Telekommunikationsunternehmens gehen laut dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) auf einen Angriff von Hackern zurück.

Wie das BSI am Montag bekannt gab, wird der Ausfall nach einer aufwendigen Analyse als weltweiter Angriff auf ausgewählte Fernverwaltungsports von DSL-Routern eingeordnet, welcher die Geräte mit Schadsoftware infizieren sollten. Nach Angaben der Behörde war auch das Regierungsnetz von diesen Angriffen betroffen, dank funktionierender Schutzmaßnahmen blieben diese allerdings ohne Folgen.
 
„In dem am 9. November vorgestellten Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland haben wir auf die Gefahren durch Hackerangriffe insbesondere für Kritische Infrastrukturen hingewiesen. In der Cyber-Sicherheitsstrategie wurden bereits geeignete Maßnahmen zum Schutz vor Angriffen auf unsere digitale Infrastruktur beschlossen. Diese müssen nun wirken“, sieht sich Arne Schönbohm, Präsident des BSI, in der Stratgie der Behörde bestätigt.
 
Gegenüber der „Welt“ erklärte Schönbohm allerdings auch, man habe beim Angriff „Glück gehabt – der Angriff hat nicht richtig funktioniert.“ Ziel der Attacke sei gewesen, mit der Schadsoftware Mirai ein Botnetz für einen Angriff zu schaffen. [buhl]

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