Trennung von Kevin Spacey kostet Netflix 39 Millionen Dollar

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Nicht nur, dass Netflix nach den Vorwürfen sexueller Belästigung den „House of Cards“-Star Kevin Spacey verliert – dazu muss sich der Streaming-Anbieter auch von fast 40 Millionen Dollar trennen.

Am Montag veröffentlichte der Internetriese seinen Ergebnisbericht für das vierte Quartal vom Jahr 2017. Netflix macht deutlich, dass es eine „unerwartet Anklage für unveröffentlichte Inhalte, mit denen wir nicht weiter gemacht haben“, gab. Grund für die 39 Millionen Dollar teure Begebenheit sei die Beendigung des Arbeitsverhältnisses mit Kevin Spacey gewesen.

Im November gab Netflix bekannt, dass die Produktion der Serie „House of Cards“ ohne Spacey weiterlaufen wird. Zuvor waren mehrere Anschuldigungen wegen sexueller Übergriffe dem Schauspieler gegenüber publik geworden. Die sechste und letzte Staffel der Serie im weißen Haus soll sich nun um Robin Wrights Charakter drehen.

Zu der Zeit sagte Netflix auch ein Biopic über den amerikanischen Schriftsteller Gore Vidal ab, bei dem Kevin Spacey die Hauptrolle spielt. Der Film, den Spacey ebenfalls produzierte, war in der Postproduktion als von ihm abgelassen wurde.

Spacey ist im Übrigen nicht der Einzige, der seinen Job bei dem Streaminganbieter auf Grund von Anschuldigungen sexueller Belästigungen verlor. Auch Danny Masterson, der zuvor eine tragende Rolle in der Serie „The Ranch“ spielte, musste nach mehreren Vergewaltigungsvorwürfen dem Netflix-Set den Rücken kehren.

[PMa]

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