Video-on-Demand: Amazon dominiert deutschen Markt

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Amazon Prime Instant Video dominiert den deutschen Video-on-Demand-Markt. Laut einer aktuellen Studie kommt der Dienst des Online-Versandhauses sogar auf einen Marktanteil von rund 33 Prozent. Konkurrent Netflix muss noch deutlich kleinere Brötchen backen.

Amazon Prime Instant Video dominiert derzeit den deutschen Video-on-Demand-Markt. Dies geht aus einer aktuellen Studie von Goldmedia hervor, für die insgesamt 1120 Internet-Nutzer zwischen 18 und 69 Jahren befragt wurden, welchen VoD-Dienst sie unabhängig vom Geschäftsmodell am meisten nutzen. Dabei stimmten 33,2 Prozent der Befragten für den Amazon-Dienst. Restliches Feld dicht beieinander

Mit deutlichem Abstand landeten die Dienste iTunes und Maxdome auf dem zweiten Platz. Beide erreichten ein Abstimmungsergebnis von 11,3 Prozent. Auf dem vierten Platz folgt Google Play. Für den Dienst stimmten 10,8 Prozent der Befragten. Der Abo-Dienst Netflix kam mit einem Ergebnis von 8,0 Prozent auf den fünften Platz.
 
Auf den Plätzen sechs bis neun folgten Amazon Instant Video (5,7 Prozent), Unitymedia (4,4 Prozent), Videoload (3,1 Prozent) und Watchever (2,3 Prozent). 12,1 Prozent der Nutzer machten die Angabe, einen anderen Dienst zu nutzen. Insgesamt werden Online-Videotheken laut der Studie mittlerweile von 35 Prozent der Internetnutzer in Deutschland besucht. iTunes und Google Play beherrschen Pay-per-View-Markt

Die Zahlen von Goldmedia belegen dabei, dass neben Abo-basierten Video-on-Demand-Diensten wie Netflix, Maxdome und Watchever auch solche Dienste genutzt werden, bei denen der Nutzer für jeden gekauften oder ausgeliehenen Film einzeln zur Kasse gebeten wird. Dabei dominieren in diesem Segement mit iTunes und Google Play zwei Dienste, die vor allem von Tablet- und Smartphone-Besitzern genutzt werden.
 
Daneben belegt die Studie, wer auf dem deutschen Video-on-Demand-Markt derzeit der Platzhirsch ist. Mit einem Ergebnis von mehr als 33 Prozent landete Amazon Prime Instant Video deutlich vor der Konkurrenz. Verwunderlich ist dies nicht, immerhin bietet Amazon jedem Kunden, der den Premium-Versanddienst Prime nutzt, das Video-on-Demand-Angebot quasi als kostenlose Beigabe an. Der beliebte Abrufdienst Sky Go war für die Studie nicht berücksichtigt worden. 
Auch DF-Erhebung bestätigt Amazons Dominanz

Ein ähnliches Bild wie in der Goldmedia-Studie präsentierte sich auch bei einer von DIGITAL FERNSEHEN durchgeführten Umfrage, die in der vergangenen Woche präsentiert wurde. Dabei hatten 1106 Leser die Möglichkeit abzustimmen, welchen Abo-VoD-Dienst sie am besten finden. Amazon Prime Instant Video konnte sich dabei mit 30,7 Prozent gegen Netflix mit 18 Prozent und Maxdome mit 6,1 Prozent durchsetzen. [ps]

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59 Kommentare im Forum

  1. AW: Video-on-Demand: Amazon dominiert deutschen Markt Ich frage mich wieviele Prime-Kunden auch tatsächlich Instant Video nutzen. Ich kenne den einen oder anderen, der das nicht tut. Wenn man die rausrechnet, werden sich die Zahlen relativieren. Ich zweifele nicht die Marktführerschaft von Amazon an, wohl aber die 33% Marktanteil.
  2. AW: Video-on-Demand: Amazon dominiert deutschen Markt Sagen wir mal so, durch die Preiserhöhung von 29 auf 49 Euro, dürften eine Menge Prime Kunden vor allem wegen Instant Video dabei sein. Weil für die "ich zahl keine Versandkosten für ein HDMI Kabel" Kundschaft ist PRIME mittlerweile eher uninteressant, auch weil Amazon das "24h Lieferung" Versprechen bei denen längst nicht mehr großflächig einhalten kann. Will sagen..die 49 Euros lohnen sich eher für Leute, die auf Instant Video scharf sind und die Bestell-/Versandvorteile so nebenher mitnehmen. Deswegen schätze ich den Anteil der Videogucker bei PRIME als recht hoch ein.
  3. AW: Video-on-Demand: Amazon dominiert deutschen Markt Die Kundenzahlen des "Amazon Prime Instant Video"-Dienstes enthalten wahrscheinlich auch noch viele Kunden (inklusive mir), die damals vor der Verteuerung noch schnell für 29 Euro zugeschlagen haben. Ob ich das Abo dieses Jahr für 49 Euro fortsetze, weiß ich noch nicht.
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