Videos für schnelles Streaming vorbereiten

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Wer einen selbst produzierten Film zum Beispiel im Internet flüssig wiedergeben lassen möchte, sollte auf einige Grundlagen achten. So darf die Datei zum einen nicht zu groß sein, aber auch das Aus-gabeformat ist für eine Wiedergabe im Internet relevant. Was Sie sonst noch wissen sollten und wie Sie ein optimales Video für schnelles Streaming erstellen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Video-Codecs und -formate
Es gibt eine Vielzahl von sogenannten Video-Codecs, die für die eigentliche Komprimierung des Vi-deomaterials genutzt werden. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Codecs, die eine möglichst hohe Qualität erhalten sollen (z.B. MPEG-2 oder H.264), und jenen, die für ein Minimum an Datenra-te konzipiert wurden (z.B. H.263 oder VP8). H.264 kann heute jedoch als Quasistandard bezeichnet werden.
 
Neben den Codecs gibt es verschiedene Containerformate. Diese sorgen dafür, dass verschiedene Datenströme wie Audio, Video oder auch Untertitel, Menüs oder Timecodes, zu einem zusammenge-legt werden, um einen abspielbaren Film mit synchronen Abläufen zu erhalten. Man spricht in diesem Zusammenhang auch vom Multiplexing. Die bekanntesten Containerformate sind beispielsweise MP4 (MPEG), AVI (Microsoft), MOV (Apple), MKV (Matroska) oder OGG (Xiph), die jedoch alle über unter-schiedliche Fähigkeiten verfügen. Zwar sind in der Lage, mehrere Audiospuren einzubetten, aber nur MOV, MP4 und MKV eignen sich auch für Untertitel oder Menüs, was etwa für die Wiedergabe in Form einer DVD wichtig ist. Somit ist bei der Wahl des Videoformats auch die Wahl des Codecs ent-scheidend für das Ergebnis.
 
Mit einem Videobearbeitungsprogramm wie Movavi gelingt es auch Anfängern in der Videobearbei-tung, ein geeignetes Ausgabeformat für das Internet zu erstellen. Generell lässt sich zusammenfas-sen, dass die Ausgabedatei größer wird, je mehr Details des Videos erhalten bleiben sollen. Dem entsprechend sollte die Komprimierung im Video Converter nicht zu hoch eingestellt werden, da es sonst zu Verlusten bei der Qualität des Videos kommt. Soll der Film lediglich auf einem PC, Laptop oder einem mobilen Endgerät angezeigt werden, sollte die Auflösung des Films auf das jeweilige Zielgerät eingestellt werden. Beim Streaming im Internet ist es von höherer Bedeutung, dass die Fil-me schnell laden lassen um einen Störungsfreien Ablauf zu gewährleisten.

Die richtige Auflösung wählen
Je nach Einsatzgebiet kann ein selbst aufgenommener Film mit einer HD Auflösung hochgeladen werden. Bei einem Seitenverhältnis von 16:9 ergibt sich daraus eine Videoauflösung von mindestens 1280 x 720 Pixeln bei einem 720p-Signal und 1.920 x 1.080 Pixeln bei einem 1080p-Signal. Das reicht aus, damit das Video auf modernen Bildschirmen qualitativ hochwertig dargestellt werden kann. Soll das Video aber auch auf einem modernen 4K-Fernseher oder einer großen Leinwand abgespielt werden, kann es sinnvoll sein, die Auflösung zu erhöhen. Abhängig vom Ausgabegerät kann zum Beispiel auf Ultra High Definition (UHD) mit einer verbesserten Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixel gewechselt werden.
 
Übrigens sollten Sie stets Ihre Arbeitsdatei erhalten. Diese wird je nach verwendetem Programm in einem eigenen Format auf der Festplatte abgelegt und ermöglicht das Produzieren von ganz unter-schiedlichen Ausgabeformaten. Während in der Arbeitsdatei alle Informationen erhalten bleiben, können bei der Komprimierung der Videos Informationen verloren gehen. So lässt sich im Codec, also dem Konverter im Videobearbeitungsprogramm, zum Beispiel einstellen, dass beispielsweise der Ton nicht ausgegeben werden soll.
 
Dateigröße verkleinern ohne Qualitätsverluste im Video
Eine weitere Möglichkeit, ein schnell ladendes Video für das Onlinestreaming zu erzeugen ist, bietet die sogenannte Framerate. Diese gibt an, wie viele Bilder pro Sekunde abgespielt werden. 30 Fra-mes in der Sekunde (fps) stellen für das menschliche Auge eine flüssige Bewegung dar. Allerdings kann auch bei einer verminderten Frame-Rate von 20 bis 25 fps ein akzeptables Ergebnis erzielt werden. Produktvideos mit oder ohne Animationen können sogar mit 15 Frames in der Sekunde noch gut aussehen. Auf die Bildschärfe und die Leuchtkraft der Farben hat die Einstellung der Fra-mes hingegen keine Auswirkung, werden aber zu wenige Frames pro Sekunde im Videostream an-gezeigt, kann der Film trotz kleiner Dateigröße und schneller Internetverbindung ruckeln. Aktuelle Videospiele laufen sogar mit einer Auflösung von 35 fps, um zum Beispiel animierte 3D Details in bestmöglicher Qualität wiederzugeben.[red]

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  • Technik_Web_Artikelbild: © Victoria - Fotolia.com

3 Kommentare im Forum

  1. Wie billig - es wurden nicht einmal die Trennstriche aus dem kopierten Beitrag entfernt. Und ne Quellangabe für diesen ganz offensichtlich geklauten Text gibt es auch keine. Wäre ich der Chef von "Red", könnte der/die jetzt aber ganz fix seinen Schreibtisch räumen ...
  2. Danke für die Hinweise. Fehler entfernt. Da wir die Artikel nicht direkt in die Maske des CMS eintragen, sondern vorher im normalen Schreibprogramm tippen, sind diese dummen Trennungen mit reingewandert. Passiert halt manchmal...
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