VoD für (fast) alle – dank Bandbreitenmanagement

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Video-on-Demand-Dienste wie Amazon Instant Video, Netflix, Maxdome oder Watchever erfreuen sich hierzulande immer größerer Beliebtheit. Doch viele Interessierte mit langsameren Internetanschlüssen fürchten eine zu geringe Bandbreite.

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Turboschnelles Internet mit 200 Mbit/s – mit solchen oder ähnlichen Werbesprüchen gehen mittlerweile viele Anbieter von Internetzugängen auf Kundenfang. Doch für viele Interessierte sieht die Realität ganz anders aus. Vielerorts kann noch nicht einmal DSL mit der vollen Bandbreite genutzt werden, sondern es stehen nur geringere Geschwindigkeiten von 6, 4 oder gar 1 Mbit/s zur Verfügung. Wohlgemerkt: Nicht nur im ländlichen Raum.
 
Vielerorts reicht es schon aus, in einer nicht so gut erschlossenen Siedlung in der Großstadt oder am Stadtrand zu wohnen, um Probleme bei der Anbindung an das Internet zu bekommen. Zwar steht heutzutage immer häufiger LTE oder zumindest UMTS zur Verfügung. Diese „Alternative“ entpuppt sich jedoch bei genauerer Betrachtung als wenig nützlich. Denn zum einen sind derartige Datenverträge über das Mobilfunknetz selbst bei der Beschränkung auf einen bestimmten Zuhause-Bereich deutlich teurer als DSL oder Kabelinternet, zum Anderen stehen ausnahmslos Volumenverträge in kaum praxistauglichen Größenordnungen zur Verfügung. 

An Video-On-Demand ist mit langsamen DSL-Verträgen oder LTE daher kaum zu denken. Doch zumindest bei langsamen DSL-Anschlüssen muss der Nutzer nicht zwingend auf Video-On-Demand verzichten. Denn mittlerweile setzen die Anbieter auf ein recht ausgeklügeltes Bandbreitenmanagement, welches auch an langsamen Anschlüssen bis zu einem gewissen Grad eine Nutzung ermöglicht.
 
Flexible Datenrate
 
Selbstverständlich benötigen die verschiedenen Dienste eine Mindestbandbreite, um einen störungsfreien Empfang zu ermöglichen. Je nach Dienst findet man diese Angaben mehr oder weniger prominent auf den Seiten des jeweiligen Anbieters. Im Falle von Netflix beispielsweise wird als Mindestbandbreite eine Leitung mit 0,5 Mbit/s empfohlen. Zum Sicheren Streamen von HD-Inhalten werden 5 Mbit/s empfohlen. In der Praxis ist zwischen diesem Mindest- und Maximalwerten jedoch die problemlose Wiedergabe kein Problem. Möglich macht dies ein ausgeklügeltes Bandbreitenmanagement des Anbieters…
 
Die Highlights der aktuellen Ausgabe im Überblick:

  • HD-Festplattenrekorder im Test



  • Neue Sender über Satellit und Kabel
  • Philips setzt auf Android-TVs
  • Neue Online-Plattform von Sky

Alles über das Bandbreitenmanagement der VoD-Anbieter und viele weitere, spannende Themen lesen Sie in der neuen Ausgabe 01/2015 der DIGITAL FERNSEHEN, die für Sie ab sofort am Kiosk, im Abo sowie online erhältlich ist.
 
 
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[red]

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2 Kommentare im Forum

  1. AW: VoD für (fast) alle – dank Bandbreitenmanagement Der Abschnitt mit Huawei passt irgendwie nicht in den Artikel.
  2. AW: VoD für (fast) alle – dank Bandbreitenmanagement Was bringen einem Bandbreiten von irgendwann xxxx Peta- & Zetabyte, wenn die Leitungsstabilität für Fremdanbieter über die Telekomleitungen nicht gewährleistet wird? Darüber hat die Politik noch nicht nachgedacht. Wie schon erwähnt hab "Brot und Spiele". Es wird immer nur zur Hälfte durchdacht, wenn ein Problem erkannt wird. Das ist eben Wirtschaftspolitik at its best für die großen Konzerne wie die Bonner Tütü-Tänzerin. In meinem speziellen Fall unterbricht die Telekom gerne mal öfter das Signal, so dass in Teilen bei VoD, Surfen oder länger andauernden Downloads das Internet unterbrochen wird. Also her mit Internet à la Petabyte. Würde mir nur nix bringen, wenn ich keine stabile Leitung habe. Und Berlin ist schon wirklich gut versorgt mit guten, großen und stabilen Leitungen. Diese Abbrüche sind wirklich auf die Gängelungen der Telekom zurückzuführen, um die Kunden zu sich zu locken. Da muss wirklich an der Wuzel was angepackt werden, sonst bringen meinem diese Bandbreiten wenig.
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