Von „Südtirol“ bis „Quarantäne“ – das googeln die Deutschen in der Corona-Krise

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Die deutschen Internetnutzer suchten im Januar 2020 vermehrt nach Begriffen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen. Das geht aus einer Analyse der Online-Visibility-Management-Plattform SEMrush hervor.

Demnach interessierten sich die deutschen Onliner in jenem Monat 201.000 Mal für das Schlagwort „Südtirol“, was deutlich über dem Monatsdurchschnitt der letzten zwei Jahre (82.500) liegt. 

Mindestens genauso hoch im Kurs wie Südtirol standen im Januar 2020 die Begriffe „Quarantäne“ mit 60.500 Anfragen (Monatsdurchschnitt über zwei Jahre: 22.604) und „Desinfektionsmittel“ (40.500; Durchschnitt: 20.638) sowie „Atemschutzmaske“ (90.500; Durchschnitt: 11.383) und „Tröpfcheninfektion“ (14.800; Durchschnitt: 2.925). 

Ebenfalls zugenommen, wenn auch nicht in dieser Größenordnung, hat die Onlinerecherche nach lange haltbaren Lebensmitteln (1.300 Suchen im Januar 2020), Notfallchecklisten (140) und Hygienemaßnahmen (880). Die Suchanfragen nach Reisestornierungen, Hamsterkäufen und Selbstständigkeit sind zwar angestiegen, waren zu bestimmten Zeitpunkten in den vergangenen zwei Jahren aber mindestens genauso gefragt. 

„Es ist interessant zu beobachten, dass sich die Deutschen Onliner schon im Januar, also weit bevor die Situation bei ihnen akut wurde, offensichtlich für das Coronavirus interessierten. Dabei standen vor allem Schutzmaßnahmen wie Atemschutzmasken, Quarantäne oder Desinfektionsmittel, aber im Fall von Südtirol auch Risikogebiete im Fokus“, erklärt Olga Andrienko, Head of Global Marketing bei SEMrush. „Wir werden die Lage weiter beobachten und sind gespannt auf die Analysen von Februar und März.“

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  • Corona-Virus-Erde: © peterschreiber.media/stock.adobe.com

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