Voom: Damit auch mitten im Ozean gestreamt werden kann

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Mitten auf dem Ozean online sein: Voom bringt mithilfe von Satelliten schnelles Internet auch auf See, damit der Internetnutzer im Urlaub nicht offline sein muss.

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Der moderne Mensch ist ständig online, chattet, whatsappt, postet seinen Status bei Facebook, streamt Musik, fotografiert sich für Instagram und schaut abends noch schnell ein oder zwei Folgen seiner Lieblingsserie auf dem Tablet. Schnelles Breitband-Internet, freies WiFi bzw. WLAN findet man heutzutage in jedem Café, das etwas auf sich hält. Da bleibt das Datenvolumen unangetastet. Das gilt auch für den Urlaub, jedenfalls, wenn er an Land verbracht wird, aber wie sehen die Lösungen aus, wenn es an Bord eines Schiffes geht.

Das Internet auf Kreuzfahrtschiffen galt lange Zeit als langsam, instabil und teuer, doch die Zeiten haben sich auch hier geändert, wie die Kreuzfahrtreederei Royal Caribbean an Bord ihrer Flotte beweist.
 
Das Zauberwort heißt Voom!
 
Voom! Im amerikanischen Englisch bezeichnet der Ausdruck „Va-va-voom!“ so etwas wie atemberaubend, fantastisch oder genial. Und all das sind Attribute, die dem neuartigen Highspeed-Internet auf den Schiffen des Kreuzfahrtanbieters zugeschrieben werden. Geworben wird mit Voom als dem schnellsten Internet auf allen sieben Weltmeeren. Eine Latenzzeit von 120 ms werde erreicht, die Gesamtkapazität der Schiffe betrage 500 MBit pro Sekunde und ermögliche den Kreuzfahrtgästen damit all das, was auch an Land bzw. zu Hause möglich sei – vom Skypen bis zu Facetime mit den Lieben zu Hause, dank Voom funktioniert das störungsfrei. Dies ist vor allem für die Gruppe der Millenials, die als Kunden immer attraktiver werden, ein USP – schließlich will man auch im Urlaub stets online sein und zeigen, was man gerade erlebt.
 
Aber nicht nur zur Unterhaltung dient das Satelliten gestützte Internet, sondern auch für Workaholics, die im wahrsten Sinne des Wortes nicht abschalten können. Videokonferenzen oder das kurze Checken des Aktienportfolios – auch Manager können ihren Urlaub auf den Kreuzfahrtschiffen von Royal Caribbean „genießen“.
 
O3b, Voom und was Entwicklungsländer damit zu tun haben
 
Ein wenig kurios dabei: Der Technologie-Partner O3b, der für Royal Caribbean das ultraschnelle Internet auf die Schiffe bringt, hat eigentlich ein hehres Ziel. Gegründet wurde das Unternehmen, um mit Hilfe von Satelliten schnelles Internet auch in Entwicklungsländer zu bringen, in denen die Infrastruktur entsprechende Verbindungen bei weitem nicht hergibt.
 
Die neueren Satelliten umkreisen den Planeten auf der mittleren Erdlaufbahn. Um das Signal zusätzlich zu verstärken, wurden auf den Schiffen stärkere Antennen installiert, was nun eine Surfgeschwindigkeit erlaubt, die gleichwertig mit modernen Breitbandanschlüssen ist und laut Aussage des CIOs von Royal Caribbean, Bill Martin, „bis zu 300 Mal schneller sind als die WiFi-Verbindungen der Konkurrenz“ – und das überall an Bord.
 
Noch mehr Technik
 
Aber auch, wenn man mal nicht auf einen seiner Mobile Devices, das iBook, Laptop oder Netbook starren möchte, gibt es neben dem Blick auf den Pazifik oder den Atlantik noch weitere Möglichkeit auf Bildschirme zu schauen. So sind an Bord der neuesten Schiffe der Reederei überall Touchscreens angebracht, auf denen man sich über das Entertainment-Programm, Landausflüge und allerlei zusätzliche Services informieren und Leistungen buchen kann. Auf einer riesigen Leinwand laufen Kino-Blockbuster und egal, ob man eine Außenkabine hat oder nicht: Dank moderner Technik hat man z. B. auf dem größten Kreuzfahrtschiff der Welt, der frisch vom Stapel gelaufenen „Harmony of the Seas“, überall einen Blick auf das Meer oder die Küste, die man passiert.
 
Der Grund: Dank 79-Zoll-LED-Bildschirmen verfügt man als Passagier einer Innenkabine auf diesem Smartship über einen virtuellen Balkon. In Echtzeit werden hier Bilder und das Meeresrauschen von draußen übertragen, damit auch Urlauber mit kleinerem Portemonnaie nicht auf eine gute Aussicht verzichten müssen – wenn sie denn mal kurz von ihrem Tablet aufschauen, weil gerade die letzte Folge „Game of Thrones“ bei Sky Go fertig geschaut ist. [kw]

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