Waitz sieht Missbrauch der Meinungsmacht durch die ARD

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Berlin – Der medienpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Christoph Waitz will in den Onlineaktivitäten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks einen Missbrauch der Meinungsmacht erkannt haben.

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Dies geht aus einer Presseerklärung der Liberalen im Bundestag hervor. Anlässlich der Ausstrahlung des ARD-Features „Quoten, Klicks & Kohle“ zu den Onlineaktivitäten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks erklärt der medienpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Christoph Waitz: „Informationssendungen leben von ihrem Ruf. Die ARD hat mit dieser Sendung den Pfad des Qualitätsjournalismus verlassen. In einseitiger Weise rechtfertigt die ARD ihre Onlineaktivitäten.“
 
Die Kritik der Zeitungs- und Zeitschriftenverleger sowie des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) an der offensiven Digitalstrategie des öffentlich-rechtlichen Rundfunks werde in dem Beitrag mit der Brille der ARD bewertet. Damit betreibe die ARD einen Journalismus, den sie wegen ihrer Pflicht zur unparteiischen Berichterstattung ablehnen müsste.
 
Waitz kritisiert, dass die ARD ihre Meinungsmacht im Eigeninteresse missbrauche. Das sein nicht nur schlechter Stil, sondern ein Fall für die Aufsichtsgremien in der ARD.
 
„Es ist Zeit, den öffentlich-rechtlichen Auftrag klar zu definieren: Mit Grenzüberschreitungen wie durch ‚Quoten, Klicks & Kohle‘ schadet sich die ARD selbst, summiert der Politiker. [mg]

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16 Kommentare im Forum

  1. AW: Waitz sieht Missbrauch der Meinungsmacht durch die ARD Warum setzen sich die Pseudoliberalen nicht endlich mal für die Abschaffung des ÖRR ein? Konsequent wäre es. ÖRR hat nämlich mit Liberalismus so gar nichts zu tun...
  2. AW: Waitz sieht Missbrauch der Meinungsmacht durch die ARD Interessant. Die Privaten dürfen zum eigenen Zweck unparteiische Meinungsmache betreiben, die ÖR dies natürlich nicht. Damit sollte auch der letzte erkannt haben, dass die öffentliche Diskussion zum Thema keineswegs neutral geführt wird.
  3. AW: Waitz sieht Missbrauch der Meinungsmacht durch die ARD Das bringt es auf den Punkt. Was spricht den dagegen unparteiisch zu sein? Die genannte Sendung war pure Propaganda. Allein schon diese aussage mit dem 1% für online. die ör geben weniger als 1% für online aus,weil sie nicht mehr ausgeben dürfen. Abgesehen davon geht die diskusion um die online Aktivitäten zur zeit in die falsche Richtung. Das schlimmste am online auftritt der ör ist,das er mit qualiät rein gar nichts zu tun hat.Es weiß doch kein gebührenzahler was die ör online eigentlich alles machen. Abgesehen davon was bringen einem ein online auftritt der ÖR ohne Flatrate? Daher ist es viel wichtiger das die Provider gesetzlich zur netzneutralität verpflichtet werden,und ihnen auch untersagt wird Volumentarife als Flatrate zu verkaufen wie es die Mobilfunkbetreiber im Moment alle machen-
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