ZDF will öffentlich-rechtliche Inhalte besser vernetzen

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Der ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut hat heute die Idee einer engen Vernetzung der Online-Angebote von ZDF, ARD, Deutschlandradio und Partnerkanälen vor dem Fernsehrat in München konkretisiert.

Dieses Netzwerk soll kein neu zu schaffendes Angebot mit einer eigenen technischen Infrastruktur sein, sondern vorhandene Inhalte besser verknüpfen, informierte das ZDF.

Alle Beteiligten sollen dabei ihre selbstständigen Angebote behalten und nur das Vorhandene sinnvoll verlinkt werden. Damit unterscheide sich der Vorschlag grundlegend von der aktuell diskutierten gemeinsamen öffentlich-rechtlichen Plattform.

Das ZDF möchte zur Ausgestaltung interessierte öffentlich-rechtliche Sender sowie mögliche Kooperationspartner einladen. „Wir wollen einen Prozess der Annäherung in Gang setzen, der das öffentlich-rechtliche System weiterentwickelt und zugleich dessen bereichernde Pluralität sichert“, sagte Bellut. [jrk]

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2 Kommentare im Forum

  1. Das ZDF soll sich nicht auf andere einlassen sondern Ihren Content mit Joyn verknüpfen. Wenn ich das schon lese könnte man meinen die ÖR wollen ihre eigene Supermediathek zum Privaten Joyn starten.
  2. Den Ruf der Seriösität und die beitragsfinanzierte Infrastruktur für den Transport von wirtschaftlichen/politischen Meinungen höchstbietend verkaufen. Wäre jetzt auch eine Interpretation.
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