Für Sie getestet: Der AV-Receiver Sony STR-DA3700ES

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Zuhause in der Philharmonie

Für seine aktuelle Receivergeneration hat Sony die Berliner Philharmonie als digitalen Fingerabdruck in den STR-DA3700 verpflanzt. Wer seine Lieblingsmusik aus dem großen Konzertsaal hören möchte, hat jetzt die einmalige Gelegenheit dazu.

Die Netzwerkfähigkeiten eines AV-Receivers sind heute maßgebend für das Kaufinteresse des Kunden, und da ist Sony ganz vorn mit dabei. Dies beschränkt sich nicht nur auf eine ellenlange Ausstattungsliste, sondern beginnt ganz pragmatisch am Anschlussterminal. Sonys STR-DA3700 bietet einen vierfach Hub, der die digitalen Datenströme aus dem Netzwerk an weitere Geräte verteilt.
 
Die wenigsten werden ihren Router mit Telefonanschluss im Heimkinoraum aufbauen. Auf der Habenseite steht weiterhin das Audiodatenstreaming in Form von WAV und FLAC (24 Bit/192 kHz) sowie den verlustbehafteten Codecs MP3 und AAC. Mit dem Sony Entertainment Network hält der Receiver einen weiteren Trumpf in der Hand, der den Benutzer in Sonys eigenen Onlineshop führt.

In den Kategorien Music und Video Unlimited stehen zahlreiche Songs undVideos zum Verkauf oder Verleih. Einziger Haken: während man sich beiFilmen zwischen SD- und HD-Aufl ösung entscheiden kann, beschränken sichdie Musikdownloads auf das einfach komprimierte AAC-Format. Mit demZugriff auf Online-Videoplattformen wie von Pro Sieben Sat. 1, Youtubeoder Sevenload legt der STR-DA3700 dafür im Bildbereich nach.
 
 
SeinMedienübergreifendes Engagement beweist Sony mit der Zusammenarbeit mitdem Berliner Philharmonie Orchester. Im Abokanal der Digital ConcertHall können Livekonzerte über den Receiver verfolgt oder im Nachhineinangesehen werden – bislang allerdings nur in Stereo (AAC 320 kb/s)anstatt in Surround.
 
 
Nachdem Sony erst einmal seinen Fuß in der Tür zur Philharmonie hatte, hat der Hersteller gleich die Gelegenheit genutzt und den Raum akustisch ausgemessen. Das Ergebnis erhält man in Form eines DSP-Klangprogramms, das die von Hi-Fi-Enthusiasten meist unbeachteten Klangräume wie „Jazz Club“ und „Stadion“ übersteigt.
 
 
Mit einem natürlichen Klangeindruck überzeugten uns die Konzertaufnahmen, die nach der DSPBearbeitung über alle sieben Endstufen wiedergegeben wurden. Die Erweiterung auf 7.2 gelingt über Dolby Pro Logic IIz und die beiden Subwooferausgänge. Die berechneten Front-High-Kanäle ersetzen dann allerdings die Surround Backs, die der Receiver in Form von Mehrkanalausgängen nicht zur Verfügung stellt.

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