Analoge Abschaltung: Wer zahlt die Kosten?

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Der Satellitenbetreiber Astra drückt auf die Tube und rührt für den digitalen Fernsehempfang kräftig die Werbetrommel. Wolfgang Elsäßer, Geschäftsführer von Astra Deutschland, rechnet damit, das letzte analoge Signal im Jahr 2012 abschalten zu können. Das Sorgenkind der Digitalisierung bleibt das Kabel. Es stellt sich die Frage, ob nun jeder für sich fröhlich vor sich hin digitalisiert oder ob ein konzertierter Kraftakt aller Beteiligten mit einem konkreten Abschaltdatum Deutschland aus dem analogen Dornröschenschlaf erweckt.

CI Plus: Gerüchte und Halbwahrheiten

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Die Diskussion um Common Interface Plus (CI Plus) erreicht emotionale Sphären wie einst die Debatte um Entavio. Wieder einmal wird das Ende des mündigen Verbrauchers durch die Gängelung mit einer neuen Technologie heraufbeschworen. Mit CI Plus könnten keine digitalen Aufnahmen mehr getätigt werden und zudem würden CI-Geräte zu Elektroschrott. Wie immer wird dabei übers Ziel hinausgeschossen. Zurück also zur Sachlichkeit!

3-Stufen-Tests für Telemedien

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Anfang Juni 2009 begannen die ARD-Anstalten und das ZDF mit den Ausschreibungen diverser 3-Stufen-Tests für öffentlichrechtliche Telemedien. Der 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag (RÄStV) will es, dass sämtliche Telemedien, angefangen von den Websites der einzelnen Fernsehprogramme über die elektronischen Programmführer bis hin zum Teletext, dem Test unterzogen werden.

Grundverschlüsselung: Von Entavio zu DVB-T

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"Wie heute bekannt gegeben wurde, haben der Satellitenbetreiber SES Astra und die RTL-Senderfamilie sowie MTV Networks eine Vereinbarung unterzeichnet, nach der ab 2007 die Satellitenverbreitung der von diesen Unternehmen veranstalteten Programme verschlüsselt und dafür von den Haushalten eine monatliche Gebühr von bis zu 3,50 Euro verlangt wird." So beginnt die Pressemitteilung der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) vom 2. August 2006.

Geschäftsmodelle für 3D-Fernsehen

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Bei HDTV hielt sich RTL lange zurück. Beim nächsten Innovationsschritt, dem stereoskopischen Fernsehen, auch 3DTV genannt, können die Kölner aber schon Erfahrungen aufweisen. Im Jahr 1991 übertrug RTL Plus "Tutti Frutti" versuchsweise in 3D. Glücklicherweise gibt es auch andere dreidimensionale Inhalte.

Breitbandnutzung im oberen UHF-Band

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Am 12. Juni 2009 hat der Bundesrat die Zweite Verordnung zur Änderung der Frequenzbereichszuweisungsplanverordnung (FreqBZPV) verabschiedet, wodurch das obere UHF-Band (790 bis 862 MHz) für mobile Breitbanddienste freigemacht werden muss. Eigentlich sollte diese Entscheidung schon am 15. Mai 2009 fallen, allerdings waren sich Bund und Länder nicht darüber einig, wer die Kosten derjenigen zahlen soll, die das obere UHF-Band räumen müssen.

3D ist nächste Innovationswelle nach HDTV

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Auf der Anga Cable 2009 konnten sich die Besucher einen Eindruck davon machen, wie heutzutage dreidimensionales Fernsehen aussieht. Filme wie "Ice Age 3" oder "Oben", der das diesjährige Festival in Cannes eröffnet hat, sind auch in den Kinos in 3D zu sehen. 2010 sollen über 30 3D-Filme produziert werden.

So viel kostet CI Plus

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April 2009 - Der Nachfolger von Common Interface 1.0 (CI), CI Plus, wird heiß diskutiert. Auf dem Diskussionsforum "Digitale Plattformen" des Auerbach Verlags wurde deutlich, dass noch einige Fragen zu klären sind und auch nicht jedem die möglichen technischen Restriktionen des Nachfolgers CI Plus gefallen. Der breite Konsens für eine Schnittstelle, die die Anforderungen der Regulierung und Rechteinhaber erfüllt, war jedoch unübersehbar.

Totalausfälle im Kabel

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Um die zukünftige Nutzung der Digitalen Dividende wird derzeit hart gestritten. Seitdem sicher ist, dass Frequenzen aus dem oberen UHF-Band für mobile Breitbanddienste genutzt werden sollen, ist allerdings keine Ruhe in die Diskussion gekommen. Im Gegenteil: Ein Gutachten im Auftrag des österreichischen Kabelnetzbetreibers UPC Austria sorgt für Wirbel.

Endlich Umsätze

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Januar 2005 - Digitale Receiver im Aufschwung. Der analoge Markt schrumpft immer schneller und die Digitalisierung ist sehr dynamisch geworden Die Branche atmet auf. Bei den Receivern für den Satelliten- und Kabel- Empfang sowie für das terrestrische Fernsehen boomt es wieder.

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Auch in diesem Jahr gibt es wieder unser Sonderheft zum Thema Linux auf Digitalreceivern. Noch immer sind die Geräte mit dem freien Betriebssystem sehr beliebt im Markt und wir haben 14 von ihnen im Test.

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