Neue interaktive Landkarte für Antennenempfang in Österreich

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Österreich alexlmx via stock.adobe.com
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Radio und TV einfach finden: RTR Medien bietet nun eine übersichtliche Abfrage aller Programme, Frequenzen, Senderstandorte und Verbreitungsgebiete in Österreich.

„Finden statt Suchen“ lautet das Motto des neu überarbeiteten, interaktiven Senderkatasters, den der Fachbereich Medien der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR Medien) vor rund einer Woche unter senderkataster.rtr.at gestartet hat.

Durch Eingabe der Postleitzahl oder des Ortsnamens finden Nutzer in der interaktiven Landkarte schnell Sendeanlagen mit den darüber verbreiteten Rundfunkangeboten und deren geografische Versorgungsgebiete in ganz Österreich. Aber auch einzelne Programmnamen kann man gezielt abfragen.

Wie gut ist der Empfang an meinem Standort?

Dabei wird über alles informiert, was terrestrisch, also für den Antennenempfang verfügbar ist. Das gilt für TV-Programme über DVB-T und DVB-T2 ebenso wie für alle Radioprogramme zum Empfang über UKW oder das digitale DAB Plus. Bei der Darstellung kann man zwischen kartographischer Landkarte oder Luftbild wechseln.

Mit dem Senderkataster der RTR Medien lassen sich nicht nur die Frequenzen und Kanäle verfügbarer oder gesuchter Rundfunkangebote finden, um sie beispielsweise an Empfangsgeräten einzustellen. Ein Klick auf die angezeigten Programmnamen zeigt dabei auch sofort deren Verbreitungsgebiete in roter Einfärbung auf der interaktiven Österreichkarte an. Die zu den Rändern des Empfangsgebietes verblassende Einfärbung informiert darüber, wie stark der Empfang am gewünschten Standort voraussichtlich ist. Die weitgehende Zoom-Funktion der Karte unterstützt den sehr guten Detaileindruck.

Experten-Modus rundet das Angebot ab

Interessierte Nutzerkönnen im neuen Senderkataster auch den sogenannten Experten-Modus zuschalten. Dieser hält verfeinerte Such- und Filtermöglichkeiten anhand der Open-Data-Tabelle der Frequenzbücher bereit. Auf diese Weise kann man detailreiche Zusatzinformationen abfragen. Hinweise zu Programmen, Kanälen, Frequenzen und Versorgungsgebieten bedienen auch weiterreichende Informationsbedürfnisse eines Fachpublikums.

Quelle: RTR Medien

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5 Kommentare im Forum

  1. Hab gerade mal die Karte aufgerufen und es bestätigt meine Erfahrung, Österreich und DAB+ war eine einzige Enttäuschung. War vor 2 Wochen in Tirol und Vorarlberg unterwegs, Katastrophe und einfach nur zum wegschalten. Zum Glück trifft das nicht auf die Mobil Funk Netze zu. Das war meine Rettung um mobil ungestört Radio zu hören. UKW wäre teilweise ganz gut gegangen aber die Ösi Programme über UKW kannst Du alle in die Tonne treten, genau so schlimm wie der Dudelfunk hierzulande bzw. noch schlimmer. Jetzt wird mir so langsam klar das der Niedersächsische Landtag DAB+ eigentlich abschalten wollte. Es gibt in Deutschland eventuell 6 Sender die man anhören kann, Klangqualität ist eigentlich auch nicht das was man möchte. Ich nehme eigentlich nur noch apps über Handy, 320kbs und da macht Musik im Auto auch wieder Spaß.
  2. Im Vergleich zum bisherigen Senderkataster wurden die Mobilfunkstandorte rausgenommen. Auch etwas gewöhnungsbedürftig: Wählt man ein Programm aus, werden die Ausleuchtzonen aller Sendestationen österreichweit angezeigt, die dieses Programm abstrahlen. Und ja, DAB Fan, wir sind ein Entwicklungsland. Der ORF und die großen Privaten (die bei uns erst als letztes Land in Europa starten durften!) verweigern und mit den paar Restfrequenzen und dem unsortierten Programm-Bauchladen gewinnt man keinen Blumentopf. Ich blick da neidig auf Bayern. Lustigerweise gab es in Tirol vor etlichen Jahren schon mal eine DAB (ohne plus)-Versuchsausstrahlung ua. mit ORF. Heute schwappt stellenweise die RAS aus Südtirol rein.
  3. Ja, wohl wahr, in Bayern ist DAB+ sehr gut aufgestellt. Aus Bayern höre ich ausschließlich die Rock Antenne(hat auch bei Euch einen Ableger) und die waren echt schlau. Das Programm wird ja auch im 2.Bundesmux verbreitet. In den Randgebieten zu AT und CZ fehlen für den 2.Bundesmux aber auch die Standorte und somit sind Rock Antenne und Antenne Bayern im landesweiten bayrischen Lokalmux geblieben und dadurch auch in Österreich noch zu empfangen. Der Witz war, auf dem Hahntennjoch war aus Österreich so gut wie gar nichts zu empfangen, aber aus Deutschland mehrere Muxe. Auch Radio BOB konnte ich dort empfangen. Leider ist die Qualität nicht so ansprechend, 72Kbps AAC, und so verwende ich dann lieber den Internet Stream mit 128kbps Mp3, das klingt besser. Radio BOB bringt es sogar auf 192kbps. Für kurze Strecken nehme ich aber schon DAB+ und das ist in Deutschland halbwegs passabel ausgebaut, auch wenn es hier Unmengen von Nörglern gibt. Aber jedem Recht getan, eine Kunst die niemand kann. Was mich an der Karte schon schwer verwundert ist die Tatsache das man Südtirol ausgespart hat, obwohl ja das auch zum österreichischen Sendegebiet gehört. So um 1988 rum habe ich im Vogtland mal über UKW einen Sender aus Südtirol empfangen, komme nicht mehr auf den Namen. Da war Überreichweite und das UKW Band noch nicht so zugemüllt.
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