Nebenkostenprivileg: 5 Mythen über IPTV

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IPTV - Symbolbild
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Mit dem Ende des Nebenkostenprivilegs rücken Kabel-Alternativen für viele TV-Kunden in den Fokus. So auch IPTV. Doch um das Internet-basierte Fernsehen ranken sich viele Mythen. Was ist an ihnen dran?

Schlecht fürs Klima, langfristige Vertragsbindung, unsicherer Empfangsweg – das und ähnliche Aussagen finden sich gehäuft in den Medien. Gerade im Zuge der aktuellen Berichterstattung über den Wegfall des Nebenkostenprivilegs. IPTV-Anbieter Waipu.tv will mit diesen Missverständnissen aufräumen und hat fünf gängige Mythen über IPTV beleuchtet. Die Ergebnisse hat der Anbieter nun präsentiert.

5 IPTV-Mythen und ihre Einordnung im Überblick

Der Anschluss des Sticks erfolgt via HDMI. Zusätzlich wird die Stromversorgung via USB-C-Kabel und Steckernetzteil sichergestellt
Der Anschluss des IPTV-Sticks von Waipu.tv erfolgt via HDMI. Zusätzlich wird die Stromversorgung via USB-C-Kabel und Steckernetzteil sichergestellt.

Mythos 1: IPTV ist gleich IPTV

Es gibt einen großen Unterschied zwischen offenem IPTV (Open-IPTV) und geschlossenen IPTV-Netzwerken: Open-IPTV ermöglicht es Nutzern, frei über ihren Internetprovider zu entscheiden, während geschlossene Netzwerke an einen bestimmten Anbieter gebunden sind.

Mythos 2: Instabiles TV-Signal

Die Sorge um die Zuverlässigkeit von IPTV gehört längst der Vergangenheit an: Das IPTV-Signal ist stabil, zuverlässig und annähernd flächendeckend in allen Haushalten in Deutschland empfangbar. Internetanschlüsse mit 16 Mbit/s sind bereits schnell genug für den Streaming in Full-HD-Qualität.

Mythos 3: Lange Vertragslaufzeiten

Häufig fehleingeschätzt – die Länge der Vertragslaufzeiten: Open-IPTV-Anbieter bieten flexible Vertragslaufzeiten, darunter monatlich kündbare Tarife, und ermöglichen es den Nutzern, das Angebot unverbindlich und kostenlos zu testen.

Mythos 4: Umweltsünder Streaming

Entgegen allen Bedenken: IPTV ist stromsparend und umweltfreundlich, da keine zusätzlichen Geräte wie Receiver zum Einsatz kommen müssen. Weniger Geräte, weniger Stromverbrauch, weniger Elektroschrott.

Mythos 5: IPTV braucht Zusatz-Geräte

Jeder Anschluss ein Gerät – nicht bei IPTV. Denn zumindest Open-IPTV erfordert keinerlei technische Zusatzgeräte.

Auch interessant: Ende des Nebenkostenprivilegs: Was bringt der Wechsel zu Sat-TV?

Den ausführlichen Faktencheck von Waipu.tv zu IPTV gibt es als PDF-Dokument.

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96 Kommentare im Forum

  1. Die meisten Bürger in Deutschland zahlen ohnehin für ein DSL Festnetz Internet-Abo (oder haben Zugang zu einem gemeinsam genutzten Internet-Zugang, zum Beispiel über dLAN und WiFi nur ein DSL-Abo für mehrere Wohnungen). Wichtiger ist den Bürgern aber ein für IPTV / OTT-TV nur sehr eingeschränkt nutzbarer Mobilfunk-Vertrag für das Handy. Nur mit einer geeigneten Internet- Flat-Rate ab 16 MBit / Sekunde kann über die mögliche IPTV-Versorgung diskutiert werden, diese Kosten müssen zu den Pay-TV Abo-Kosten hinzu addiert werden. Nur SAT-TV und auch Abo-freie DVB-T2 Programme sind ohne Zusatzkosten verfügbar, falls empfangbar - das ist ein signifikanter Vorteil mit resultierenden Kosteneinsparungen über viele Jahre |unkomplizierte Aufzeichnungen ermöglichen dafür geeignete und anonym nutzbare Receiver (keine Smart-TVs), mit freier und dauerhafter Archivierung der Aufnahmen auf eigenen Datenträgern|. In kleinen Wohnungen mit nur einem TV-Gerät könnte sogar ein DVB-T2 Freenet Pay-TV Vertrag günstiger als ein Waipu-TV Abo oder billiger als Kabel-TV sein |legal mögliche DVB-T2 Parallel-Aufzeichnungen dann mittels preiswertem Twin-Receiver|.
  2. Für IPTV ist meistens eine Kostenbelastung für den Internet-Vertrag vorhanden, für SAT und DVB-T2 nicht erforderlich. SATELLIT 2/2024: Wechsel von TV-Kabel auf Satellit (mal sehen, was die zur Kabel-TV Kündigung und zu Sat-TV schreiben). > Millionen Bundesbürger leben offline.
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