Berliner Motor FM geht künftig als Flux FM auf Hörerjagd

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Radio UKW Bild: © jakkapan - Fotolia.com
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Der Berliner Radiosender Motor FM wagt nach Namensstreitigkeiten mit Mitbegründer Tim Renner den Neuanfang. Künftig geht das 24-Stunden-Programm unter dem Titel Flux FM auf die Jagd nach Hörern in Ballungsregionen.

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Das Privatradio, das neben der Bundeshauptstadt auch in Bremen und Stuttgart über UKW empfangen kann und sich ansonsten auf die Verbreitung per Internet konzentriert, setzt nach Angaben von Geschäftsführer Markus Kühn, der ebenfalls seit der Gründung im Herbst 2004 im Team des Senders sitzt, auf Expansion. Unter anderem sollen Nordrhein-Westfalen, das Rhein-Main-Gebiet, Leipzig und Hamburg „Teil unserer Achse des Kreativen“ werden, erklärte Kühn am Montag.
 
In einem Gespräch des „Tagesspiegel“ konnte Kühn dem Namenswechsel sogar positive Seiten abgewinnen. Man sei in der Vergangenheit häufiger gefragt worden, ob man vom ADAC gesponsert werde, andere Partner hätten den Sender fälschlicherweise in der Heavy-Metal-Szene verortet. Auf der eigenen Homepage gibt sich der Sender selbstironisch: „Aus Raider wurde Twix, geändert hat sich sonst nix – aus Motor wird jetzt Flux, und sonst ändert sich fast nux!“

Motor FM legt den musikalischen Schwerpunkt auf Genres wie Alternative, Indie, Punk und Elektro. Zu den bekanntesten Moderatoren zählen die frühere MTV- und Viva-Musikchefin Silke Super, Musikagent Max Spallek sowie Winson,  Diane Hielscher und Katia Berg. Zwischen Renner und den übrigen Gesellschaftern hatte es bereits seit Monaten Differenzen über die künftige strategische Ausrichtung des Senders gegeben (DIGITALFERNSEHEN.de berichtete). [ar]

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