Uplink bekommt Großteil der UKW-Sendernetze

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Bild: © jakkapan - Fotolia.com
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Uplink betreibt künftig weite Teile des UKW-Sendernetzes der ARD. Die Ausschreibung erfolgte, weil Media Broadcast sich 2018 aus dem UKW-Geschäft zurückzieht.

Erst kürzlich ging das große Netz des MDR über den Ladentisch (DIGITALFERNSEHEN berichtete) und wird in Zukunft von Divicon betrieben. Nun hat sich Uplink die restlichen Stücke des UKW-Sendernetz-Kuchens der ARD einverleibt. Ab Juli 2018 zeichnet sich das Düsseldorfer Unternehmen für den Betrieb von Hörfunksendungen für den RBB, NDR, SR und Deutschlandradio verantwortlich.

Darunter sind insgesamt 14 öffentlich-rechtliche UKW-Programme auf über 50 Frequenzen des NDR in Mecklenburg-Vorpommern, drei des SR sowie 35 vom RBB. Der Mammutanteil entfällt jedoch auf die Verbreitung von Deutschlandradio. Hier sind es sogar 280 Frequenzen. Insgesamt erhielt Uplink bei der Ausschreibung den Zuschlag für rund zwei Drittel des Angebots und betreibt damit ab nächstem Sommer über 500 Frequenzen.

Hinter dem Unternehmen stehen unter anderem der ehemalige „Focus“-Gründer Helmut Marquardt sowie der Ex-Postminister Christian Schwarz-Schilling. Bei allen Investitionen, die mit dem Zuschlag verbunden sind, dürfte sich der Aufwand dennoch lohnen. So seien nach Brancheninformationen Umsatzsprünge im zweistelligen Millionenbereich zu erwarten. Die Verträge laufen bis 2026. [bey]

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